Gu­te Zu­kunft für nord­eu­ro­päi­schen Fens­ter­markt

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Der Markt für Fens­ter hat in den nord­eu­ro­päi­schen Län­dern im letz­ten Jahr mit ei­nem Ab­satz­plus von 1,1 Pro­zent ab­ge­schlos­sen. Zum Groß­teil ist das Er­geb­nis Schwe­den zu ver­dan­ken, wo die Ver­kaufs­men­ge um 6,7 Pro­zent stieg. Auch Nor­we­gen (+ 0,9 Pro­zent ) trug et­was zu dem Ge­samt­er­geb­nis bei. Auf der an­de­ren Sei­te hat­ten Finn­land (– 3,2 Pro­zent) und Dä­ne­mark (– 3,5 Pro­zent) sin­ken­de Ver­kaufs­zah­len zu be­kla­gen. Bis 2017 wer­den sich je­doch laut ei­ner Markt­ana­ly­se von In­ter­con­nec­tion Con­sul­ting, Wien/Ös­ter­reich, wie­der al­le skan­di­na­vi­schen Fens­ter­märk­te auf ei­nem Wachs­tums­pfad be­fin­den. Im ge­sam­ten nor­di­schen Wirt­schafts­raum bleibt laut der Markt- und Bran­chen­ana­ly­se der Trend zur Holz/ Me­tall- Kom­bi­na­ti­on auch künf­tig un­ver­än­dert: In die­ser Pro­dukt­grup­pe wird bis 2019 län­der­über­grei­fend ei­ne jähr­li­che Stei­ge­rungs­ra­te von 4,2 Pro­zent pro­gnos­ti­ziert. Stärks­ter Ab­satz­markt für Fens­ter bleibt das Re­no­vie­rungs­seg­ment, dass 2015 63,3 Pro­zent aus­mach­te. Der Neu­bau­be­reich wird in den nächs­ten Jah­ren an Be­deu­tung ge­win­nen und sei­nen Markt­an­teil um 1,4 Pro­zent er­hö­hen. Auch der Wohn­bau (70,6 Pro­zent in 2015) wird wei­ter­hin ge­gen­über den ge­werb­lich ge­nutz­ten Bau­ten klar die Ober­hand be­hal­ten und bis 2019 nur ge­ring­fü­gig an Markt­an­tei­len ein­bü­ßen (– 0,8 Pro­zent). Ei­ne sta­bi­le Nach­fra­ge at­tes­tiert Jo­han Mo­lin ( Fo­to), Prä­si­dent und CEO der As­sa Abloy Grup­pe, dem Un­ter­neh­men. Um­satz und Be­triebs­er­geb­nis hät­ten im 1. Quar­tal je­weils um vier Pro­zent zu­ge­legt. Stark sei der Um­satz auf dem ame­ri­ka­ni­schen Markt ge­wach­sen, aber auch im Be­reich EMEA ha­be die Un­ter­neh­mens­grup­pe ein or­dent­li­ches Wachs­tum ver­zeich­net. Auch im Be­reich Zu­tritts­lö­sun­gen sei die Nach­fra­ge gut. Le­dig­lich der Asi­en-Pa­zi­fik-Be­reich ha­be we­gen des schwie­ri­gen chi­ne­si­schen Mark­tes wei­te­ren Rück­gang ver­zeich­net. Das Be­triebs­er­geb­nis (Ebit) be­lief sich auf 2,41 Mil­li­ar­den schwe­di­sche Kro­nen (262,57 Mil­lio­nen Eu­ro). Den Cash Flow be­zeich­net das Un­ter­neh­men als nor­mal für die Jah­res­zeit. Er be­lief sich auf 498 Mil­lio­nen schwe­di­sche Kro­nen (54,23 Mil­lio­nen Eu­ro).

Fo­to: As­sa Abloy

Fo­to: Re­dak­ti­on/cfk

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