Mit dem Han­dels­part­ner

ko­si. – Auf der BAU 2017 zeig­te sich die Hör­mann-Toch­ter Schörghu­ber er­neut selbst­be­wusst und prä­sen­tier­te ih­re grö­ßer ge­wor­de­ne Pro­dukt­viel­falt. Wir spra­chen mit Ge­schäfts­füh­rer Jür­gen Rup­pel über die Ent­wick­lun­gen bei Schörghu­ber.

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Auf der BAU 2017 zeig­te sich die Hör­mann-Toch­ter Schörghu­ber er­neut selbst­be­wusst und prä­sen­tier­te ih­re grö­ßer ge­wor­de­ne Pro­dukt­viel­falt. Wir spra­chen mit Ge­schäfts­füh­rer Jür­gen Rup­pel über die Ent­wick­lun­gen beim Tür­her­stel­ler.

Herr Rup­pel, beim Gang über den Schörghu­ber- Stand auf der BAU 2017 fällt auf, dass das Pro­dukt­port­fo­lio von Schörghu­ber brei­ter auf­ge­stellt ist als vor zwei Jah­ren. Was hat sich in der Zwi­schen­zeit ge­än­dert?

Schörghu­ber war schon im­mer ei­ner der füh­ren­den Her­stel­ler von Spe­zi­al­tü­ren, aber wur­de in der Ver­gan­gen­heit pri­mär mit Brand- und Rauch­schutz­tü­ren in Ver­bin­dung ge­bracht. Die­se zäh­len zwar auch heu­te zu ei­nem un­ser wich­tigs­ten Pro­dukt­be­rei­che, bil­den aber längst nicht al­le Mög­lich­kei­ten un­se­res viel­fäl­ti­gen Port­fo­li­os ab. Von der ein­fa­chen Röh­ren­span­tür bis hin zur kom­ple­xen Mehr­fach­funk­ti­ons­tür un­ter­stüt­zen wir un­se­re Part­ner mit Lö­sun­gen für je­den Funk­ti­ons- und An­wen­dungs­be­reich. Schörghu­ber steht für mehr als Brand- und Rauch­schutz­tü­ren. Dies un­se­ren Part­nern auf­zu­zei­gen und ver­stärkt nach au­ßen zu kom­mu­ni­zie­ren war be­zie­hungs­wei­se ist ei­nes un­se­rer wich­tigs­ten Zie­le und das gilt auch für un­se­ren Mes­se­auf­ritt.

Wo­durch ha­ben Sie das er­reicht?

In­dem wir ei­ni­ges ge­än­dert ha­ben und auch zu­künf­tig wei­ter dar­an ar­bei­ten wer­den: An­ge­fan­gen von der An­pas­sung des Lo­gos über den ge­sam­ten Mar­ken­auf­tritt bis hin zur An­spra­che un­se­rer Kun­den. Wir be­glei­ten un­se­re Part­ner von An­fang bis En­de und bei al­len Ob­jekt­ty­pen. So ha­ben wir un­ter an­de­rem ei­ne um­fas­sen­de, rund 100 Sei­ten star­ke Bro­schü­re, „Fo­kus Tür“, her­aus­ge­bracht, die so­wohl dem Pla­ner als auch dem Ver­ar­bei­ter und dem Fach­han­del mit Pro­dukt-

in­fos und Re­fe­ren­zen an­schau­lich dar­stellt, dass wir die pas­sen­den Tür- und Zar­gen­lö­sun­gen für je­den Be­reich bie­ten. Seit­dem wer­den wir noch bes­ser als „Al­les­kön­ner im Ob­jekt­be­reich“wahr­ge­nom­men, das spü­ren wir deut­lich. Mit­tels der Bro­schü­re zei­gen wir ver­schie­de­ne An­wen­dungs­be­rei­che wie Kin­der­gär­ten, Schu­len, Ho­tels, Bü­ros, Kran­ken­häu­ser und Wohn­räu­me so­wie ent­spre­chen­de Pro­dukt­lö­sun­gen. Da­zu zäh­len ne­ben Brand- und Rauch­schut­z­ele­men­ten un­se­re Si­cher­heits- so­wie Nass- und Feucht­raum­tü­ren und fer­ner die groß­flä­chig ver­glas­ten Mas­siv­hol­z­ele­men­te und bar­rie­re­frei­en Tü­ren. Nicht sel­ten hö­ren wir seit Er­schei­nen der Bro­schü­re von un­se­ren Kun­den Sät­ze, die mit „Ich wuss­te gar nicht, dass Schörghu­ber auch...“be­gin­nen. Die­se Ent­wick­lung be­stärkt uns in un­se­rer ak­tu­el­len Un­ter­neh­mens- und Mar­ken­aus­rich­tung, so­dass wir die­sen Weg zu­künf­tig mit wei­te­ren Maß­nah­men ver­fol­gen wer­den.

Wo­mit un­ter­stüt­zen Sie Ih­re Kun­den noch?

In ers­ter Li­nie mit ei­nem um­fang­rei­chen Schu­lungs­an­ge­bot für un­se­re Part­ner – ob beim Ar­chi­tek­ten vor Ort, für den Fach­han­del bei uns in Amp­fing oder für die ver­schie­de­nen Ge­wer­ke. Neu­er­dings of­fe­rie­ren wir über den Fach­han­del so­ge­nann­te „Ver­ar­bei­ter­ta­ge“für das Hand­werk. Das be­deu­tet, dass der Händ­ler an sei­nem Stand­ort ein Schörghu­ber-Ver­ar­bei­ter­se­mi­nar an­bie­ten kann. Die ge­sam­te Or­ga­ni­sa­ti­on über­neh­men wir, der Händ­ler muss nur sei­ne Kun­den ad­äquat an­spre­chen und die Rä­um­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung stel­len. Die emen­blö­cke die­ses Schu­lungs­pa­kets las­sen sich da­bei in­di­vi­du­ell an ver­schie­de­ne Ge­wer­ke an­pas­sen. Wir wol­len da­mit vor al­lem den di­rek­ten Kon­takt und den fach­li­chen Aus­tausch zu un­se­ren Pro­duk­ten stär­ken.

Da­für muss ver­mut­lich auch der Händ­ler ent­spre­chend ge­schult sein?

Un­se­re Part­ner im Han­del wis­sen zu schät­zen, dass auch sie ent­spre­chend von uns ge­schult wer­den. Ein ge­wis­ses Know­how muss vor­han­den sein, um er­klä­rungs­be­dürf­ti­ge Pro­duk­te wie die un­se­ren ge­konnt zu er­läu­tern, sonst funk­tio­niert der Ver­kauf nicht. Die­ses Wis­sen muss dann na­tür­lich auch den Ver­ar­bei­tern wei­ter­ge­ben wer­den, um Feh­lern bei der Mon­ta­ge best­mög­lich vor­zu­beu­gen und Re­kla­ma­tio­nen zu ver­mei­den.

Wie fällt Ihr Mes­se-Fa­zit aus?

Un­se­re drei Kun­den­grup­pen, Ar­chi­tek­ten, Fach­händ­ler und Ver­ar­bei­ter, sind glei­cher­ma­ßen vor Ort, was wir sehr be­grü­ßen. Mit der ho­hen Fre­quenz am Stand sind wir ex­trem zu­frie­den und die Qua­li­tät der Ge­sprä­che ist er­neut auf ei­nem sehr ho­hen Ni­veau. Die BAU ist ein­fach ein Er­folgs­ga­rant und wir sind froh und stolz dar­auf, er­neut ein Teil da­von zu sein.

Wel­che Er­war­tun­gen ha­ben Sie an das Ge­schäfts­jahr 2017?

Die Rah­men­be­din­gun­gen sind gut. Da­her sind wir sehr zu­ver­sicht­lich, dass un­se­re neu­en Pro­duk­te für ein er­folg­rei­ches Jahr sor­gen wer­den.

Wel­che Her­aus­for­de­run­gen se­hen Sie in 2017 für die Bran­che und wel­che ganz kon­kret für Ihr Un­ter­neh­men?

In den letz­ten Jah­ren be­stand die Schwie­rig­keit dar­in, dass die Ein­füh­rung der grund­le­gen­den Nor­men mehr­fach ver­scho­ben wur­de, so­mit muss­ten wir bei den Zu­las­sungs­ver­fah­ren stets zwei­glei­sig fah­ren. Trotz­dem se­hen wir in der neu­en eu­ro­päi­schen Norm EN 16034 Chan­cen, die wir zu­künf­tig nut­zen wer­den.

Fo­to: Re­dak­ti­on/ko­si

Schörghu­ber-Ge­schäfts­füh­rer Jür­gen Rup­pel fühlt sich durch die po­si­ti­ven Re­ak­ti­on auf die Ent­wick­lung der Mar­ke in den letz­ten zwei Jah­ren be­stärkt.

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