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Ei­ne zwei­te Pro­fes­sur fi­nan­ziert nun Fi­scher, Wal­dach­tal. Für vier Jah­re wird die Stif­tungs­pro­fes­sur „Bi­o­ba­sier­tes Kon­stru­ie­ren“an der Wie­ner Uni­ver­si­tät für Bo­den­kul­tur ein­ge­rich­tet. Er­forscht wer­den nach Un­ter­neh­mens­an­ga­ben Trag­sys­te­me und Bau­wer­ke auf Ba­sis von For­men in der Na­tur. „Ei­ne we­sent­li­che Vor­aus­set­zung mensch­li­chen Le­bens ist ein nach­hal­ti­ger Um­gang mit un­se­ren na­tür­li­chen Res­sour­cen“, er­klärt Pro­fes­sor Klaus Fi­scher, In­ha­ber der Un­ter­neh­mens­grup­pe Fi­scher. „Wir wis­sen aber im­mer noch zu we­nig über die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten, die sich aus der öko­lo­gi­schen und öko­no­mi­schen Nut­zung vie­ler Wert­stof­fe rea­li­sie­ren las­sen.“Um in die­sem Be­reich die For­schung aus­zu­bau­en, er­folgt nun die Stif­tung. Be­reits 2015 fi­nan­zier­te Fi­scher an der Uni­ver­si­tät Stutt­gart die Pro­fes­sur „In­no­va­ti­ve Ver­stär­kungs­me­tho­den mit Be­fes­ti­gun­gen“. Die Kress-Elek­trik Gm­bH & Co. KG wird am Stand­ort Bi­sin­gen wei­ter pro­du­zie­ren. Nach der im letz­ten Jahr er­folg­ten In­sol­venz nutzt nun ein Käu­fer das Po­ten­zi­al der Mar­ke und der be­ste­hen­den Pro­duk­ti­on für ei­nen stra­te­gi­schen Neu­an­fang. Er­klär­tes Ziel der Käu­fer Dr. Schmidt & Col­le­gi­um, Düs­sel­dorf, sei es, auch zu­künf­tig hoch­wer­ti­ge Werk­zeu­ge am Stand­ort Deutsch­land her­zu­stel­len, die dem An­spruch pro­fes­sio­nel­ler An­wen­der mehr als ge­recht wer­den. Kress kann auf ei­ne über 85-jäh­ri­ge Fir­men­ge­schich­te zu­rück­bli­cken. Wie Ha­ge­bau ins­ge­samt hat auch die Holz-Spar­te der Ko­ope­ra­ti­on im ver­gan­ge­nen Jahr ei­nen Re­kord­um­satz er­zielt. Die Er­lö­se im Holz­han­del stie­gen 2016 im Vor­jah­res­ver­gleich um 5,5 Pro­zent auf 792,9 Mil­lio­nen Eu­ro. „Mit die­sem Er­geb­nis brau­chen wir uns in­ner­halb der Bran­che si­cher nicht zu ver­ste­cken“, sag­te Hart­mut Gold­boom, Ge­schäfts­füh­rer Fach­han­del, beim Holz­han­dels­tag der Ha­ge­bau in Köln. Al­le Wa­ren­grup­pen ent­wi­ckel­ten sich po­si­tiv: Ele­men­te (+ 5,51 Pro­zent), Werk­stof­fe (+ 5,08 Pro­zent), Schnitt­holz/Ho­bel­wa­re (+ 2,67 Pro­zent), Bo­den/ Wand/De­cke (+ 7,42 Pro­zent) und Wert­holz/Ho­bel­wa­re (+ 6 Pro­zent). Zum Er­folg ha­be un­ter an­de­rem der Men­genaus­bau bei Span­plat­ten so­wie die Er­lös- und Vo­lu­men­zu­nah­me bei Kon­struk­ti­ons­voll­holz und Bau­ele­men­ten bei­ge­tra­gen. Laut ei­ner Stu­die der War­schau­er Markt­for­schungs­agen­tur CAB bli­cken die pol­ni­schen Tü­ren- und Fens­ter­her­stel­ler zu­frie­den auf 2016 zu­rück, ein Jahr, das sie als „sehr er­folg­reich” be­zeich­nen. Ers­ten Schät­zun­gen der Agen­tur zu­fol­ge stell­ten pol­ni­sche Her­stel­ler im letz­ten Jahr 13,5 Mil­lio­nen Fens­ter­ein­hei­ten her. Für das lau­fen­de Jahr wird mit ei­nem wei­te­ren An­stieg auf 14 Mil­lio­nen Fens­ter­ein­hei­ten kal­ku­liert, von de­nen die Hälf­te für den Ex­port be­stimmt ist. Auch die An­zahl der pro­du­zier­ten Tü­ren ist 2016 ge­wach­sen. Von den 8,6 Mil­lio­nen her­ge­stell­ten Tü­ren wur­den im­mer­hin drei Mil­lio­nen ins Aus­land ver­kauft. Auch für die­ses Seg­ment kal­ku­liert die Bran­che in Po­len mit ei­nem Zu­wachs für das lau­fen­de Jahr von et­wa fünf Pro­zent auf dann et­wa neun Mil­lio­nen Tü­ren. Der Schwer­punkt der Tü­ren liegt da­bei auf In­nen­tü­ren.

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