Alt­her­ge­brach­tes neu in­ter­pre­tiert

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Die Frie­sen und Nord­deut­schen sind die Welt­meis­ter im Klö­nen“– was un­ge­fähr so viel be­deu­tet wie sich ge­müt­lich un­ter­hal­ten“. Ty­pisch für das tra­di­tio­nel­le Frie­sen­haus war die zwei­ge­teil­te Klön­tür, die nach Be­lie­ben voll­stän­dig oder nur zur obe­ren Hälf­te ge­öff­net wer­den konn­te. So konn­ten Kin­der und Haus­tie­re nicht raus­lau­fen, die Luft konn­te zir­ku­lie­ren und man sich be­quem zum zwang­lo­sen Plausch mit dem Nach­barn aus dem ge­öff­ne­ten Ober­teil der Tür hin­aus­leh­nen und ab­stüt­zen. Klön­tü­ren sind heu­te wie­der Kult. Die ho­ri­zon­tal zwei­ge­teil­ten Holz­tü­ren be­ste­hen aus min­des­tens ei­nem obe­ren und ei­nem un­te­ren Tür­flü­gel, die se­pa­rat be­wegt wer­den kön­nen. „Selbst­ver­ständ­lich ent­spre­chen die neu­en Klön­tü­ren auch al­len mo­der­nen bau­tech­ni­schen An­sprü­chen, et­wa de­nen an die Wär­me­däm­mung“, er­läu­tert Theo Op­gen­orth vom Her­stel­ler Fro­vin. Das Un­ter­neh­men fer­tigt die Klön­tü­ren nach klas­si­schen Vor­bil­dern und al­ten Hand­werkstra­di­tio­nen aus­schließ­lich aus fein­jäh­ri­gem skan­di­na­vi­schem Kie­fern­kern­holz. Dies ist här­ter als die mit­tel­eu­ro­päi­sche Va­ri­an­te. Sie be­sitzt ei­nen ho­hen An­teil an In­halts­stof­fen, wie Har­zen und Fet­ten, die dem Holz ei­ne ho­he Wi­der­stands­fä­hig­keit ver­lei­hen. Fro­vin ge­währt zehn Jah­re Ga­ran­tie auf die Klön­tü­ren. Die Klön­tü­ren eig­nen sich für den Ein­satz so­wohl im Alt­bau als auch im Neu­bau. Sie sind in al­len RAL-Far­ben er­hält­lich, je nach Gus­to kön­nen für den obe­ren und den un­te­ren Tür­flü­gel au­ßer­dem un­ter­schied­li­che Fül­lun­gen ge­wählt wer­den.

Fo­tos: Fro­vin

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