FAQ zur EN 16034

Seit dem 1. No­vem­ber 2016 ist die EN 16034 „Tü­ren, To­re und Fens­ter – Pro­dukt­norm, Leis­tungs­ei­gen­schaf­ten – Feu­er- und/oder R auch­schut­zei­gen­schaf­ten“als Pro­dukt­norm un­ter der Bau­pro­duk­ten­ver­ord­nung im „Of­fi­ci­alJour­nal“der EU (OJEU, 2016/C 398/09) ver­öf­fe

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Seit dem 1. No­vem­ber 2016 ist die EN 16034 „Tü­ren, To­re und Fens­ter – Pro­dukt­norm, Leis­tungs­ei­gen­schaf­ten – Feu­er- und/oder Rauch­schut­zei­gen­schaf­ten“als Pro­dukt­norm un­ter der Bau­pro­duk­ten­ver­ord­nung im „Of­fi­ci­al Jour­nal“der EU (OJEU, 2016/C 398/09) ver­öf­fent­licht und so­mit har­mo­ni­siert.

Was be­deu­tet das und wie ist die Norm nun an­zu­wen­den? Fol­gen­de Ver­si­on des In­dus­trie­ver­ban­des To­re Tü­ren Zar­gen soll Hin­wei­se und Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen ver­mit­teln.

Wel­che Pro­duk­te wer­den von der EN 16034 er­fasst?

Die Pro­dukt­norm gilt für To­re, Roll­to­re oder be­dien­ba­re Feu­er­schutz­vor­hän­ge, die für den Ein­bau im Per­so­nen­be­reich vor­ge­se­hen sind und als de­ren Haupt­an­wen­dung der si­che­re Zu­gang für Wa­ren­und Fahr­zeu­ge, die von Per­so­nen ge­fah­ren oder be­glei­tet wer­den, vor­ge­se­hen ist (gem. EN 13241 „Pro­dukt­norm To­re“). Zu­dem gilt sie für Roll­to­re oder be­dien­ba­re Feu­er­schutz­vor­hän­ge im Ein­zel­han­del, die haupt­säch­lich zum Zu­gang von Per­so­nen, an­stel­le von Fahr­zeu­gen oder Wa­ren, vor­ge­se­hen sind. Fer­ner gilt sie für Dreh­flü­gel-oder Schie­be­tü­ren und/ oder -fens­ter und/oder als Dreh­flü­ge­lo­der Schie­be­tür aus­ge­bil­de­te Re­vi­si­ons­tü­ren, die für den Ein­bau im Per­so­nen­be­reich vor­ge­se­hen sind und bei de­nen der si­che­re Zu­gang von Per­so­nen als Haupt­an­wen­dung vor­ge­se­hen ist (gem. EN 14351-1 „Au­ßen­tü­ren und Fens­ter“und EN 14351-2 „In­nen­tü­ren“), die ma­nu­ell be­dient wer­den oder kraft­be­tä­tigt sind. An­mer­kung: EN 14351-2 ist noch nicht ver­öf­fent­licht und noch nicht als har­mo­ni­sier­te Pro­dukt­norm ver­füg­bar. Fer­ner: Kraft­be­tä­tig­te Dreh­flü­ge­lau­ßen­tü­ren (gem. EN 14351-1) sind ak­tu­ell nicht in der EN 14351-1 er­fasst. Kraft­be- tä­tig­te (Schie­be-)Tü­ren (gem. EN 16361) sind ak­tu­ell nicht er­fasst, da die EN 16361 noch nicht als har­mo­ni­sier­te Pro­dukt­norm ver­füg­bar ist. Kraft­be­tä­tig­te To­re (gem. EN 13241) wer­den über die EN 12453 ge­re­gelt.

Für wel­che Pro­duk­te kann die EN 16034 ab dem 1. No­vem­ber 2016 an­ge­wen­det wer­den?

Auf­grund der Hin­wei­se im OJEU (2016/C 398/09) kön­nen ak­tu­ell nur „ma­nu­ell be­tä­tig­te feu­er­wi­der­stands­fä­hi­ge und/ oder rauch­dich­te Au­ßen­tü­ren“(gem. EN 14351-1) und „feu­er­wi­der­stands­fä­hi­ge und/oder rauch­dich­te To­re“(gem. EN 13421) CE-ge­kenn­zeich­net und mit ei­ner Leis­tungs­er­klä­rung (DoP) ver­se­hen wer­den. Erst wenn die Pro­dukt­nor­men EN 14351-2 und EN 16361 ver­öf­fent­licht und har­mo­ni­siert wur­den, kön­nen auch die­se zu­sam­men mit der EN 16034 her­an­ge­zo­gen wer­den.

Kön­nen To­re, Fens­ter und Au­ßen­tü­ren mit Brand­schut­zei­gen­schaf­ten jetzt schon CE-ge­kenn­zeich­net wer­den?

Ja, al­ler­dings nur un­ter der Vor­aus­set­zung, dass der Her­stel­ler das Zer­ti­fi­kat „Be­schei­ni­gung der Leis­tungs­be­stän­dig­keit“nach EN 16034:2014 ei­ner no­ti­fi­zier­ten Pro­dukt­zer­ti­fi­zie­rungs­stel­le vor­wei­sen kann und al­le über den Brand­schutz hin­aus­ge­hen­den we­sent­li­chen Merk­ma­le den Vor­ga­ben aus EN 13241:2003+A2: 2016 (für To­re) bzw. EN 14351-1:2006+ A2:2016 (für Fens­ter und Au­ßen­tü­ren) ent­spre­chen. Ent­spre­chend des Po­si­ti­on Pa­pers NB-CPR/16/710 der Grup­pe der no­ti­fi­zier­ten Stel­len darf die Be­schei­ni­gung der Leis­tungs­be­stän­dig­keit aber nicht nur auf Ba­sis von EN 16034:2014 aus­ge­stellt wer­den, son­dern muss auch die zu­ge­hö­ri­gen Pro­dukt­norm mit in Be­zug neh­men.

Kann die EN 16034 auch al­lein zur CEKenn­zeich­nung ver­wen­det wer­den?

Nein, das ist nicht vor­ge­se­hen. Die un­ter­stüt­zen­de Pro­dukt­norm EN 16034 re­gelt nur die Feu­er- und Rauch­schutz­cha­rak­te­ris­ti­ka in Fra­ge kom­men­der Pro­duk­te und kann da­her oh­ne die zu­ge­hö­ri­gen Pro­dukt­nor­men nicht zur voll­stän­di­gen Be­wer­tung im Be­zug auf die Gr­und­an­for­de­run­gen an Bau­wer­ke nach Art. 3 und An­hang 1 der Bau­pro­duk­ten­ver­ord­nung her­an­ge­zo­gen wer­den.

Kön­nen feu­er­wi­der­stands­fä­hi­ge und/ oder rauch­dich­te In­nen­tü­ren CE­ge­kenn­zeich­net wer­den?

Nein. Mo­men­tan ist ei­ne CE-Kenn­zeich­nung nach Bau­pro­duk­ten­ver­ord­nung nicht mög­lich. Die Ver­wen­dung der EN 16034 er­folgt ak­tu­ell nur für ma­nu­ell (kraft­be­tä­tig­te Tü­ren sind ak­tu­ell nicht er­fasst) be­tä­tig­te feu­er­wi­der­stands­fä­hi­ge und/oder rauch­dich­te Au­ßen­tü­ren (gem. EN 14351-1) und für feu­er­wi­der­stands­fä­hi­ge und/oder rauch­dich­te To­re (gem. EN 13241).

Was ver­steht man un­ter dem Be­griff Ko­exis­tenz­pe­ri­ode?

Im Rah­men der Bau­pro­duk­ten­ver­ord­nung ver­steht man dar­un­ter den Zei­t­raum, ab dem ei­ne Pro­dukt­norm als har­mo­ni­sier­te Norm zur CE-Kenn­zeich­nung her­an­ge­zo­gen wer­den darf, bis zu dem Zeit­punkt, zu dem sie an­ge­wandt wer­den muss. Wäh­rend der Ko­exis­tenz­pe­ri­ode dür­fen die be­trof­fe­nen Bau­pro­duk­te noch mit na­tio­na­len Kon­for­mi­täts­kenn­zeich­nun­gen ver­se­hen wer­den. Ab dem En­de der Ko­exis­tenz­pe­ri­ode ist die CE-Kenn­zeich­nung je­doch die ein­zi­ge Kenn­zeich­nung, die die Kon­for­mi­tät des Bau­pro­dukts mit der er­klär­ten Leis­tung im Be­zug auf die we­sent­li­chen Merk­ma­le be­schei­nigt.

Wie lan­ge dau­ert die Ko­exis­tenz­pe­ri­ode für die EN 16034?

Für EN 16034 wird in der Aus­ga­be 2016/ C 398 des Amts­blatts der EU der 1. No­vem­ber 2016 als Be­ginn und der 1. No­vem­ber 2019 als En­de der Ko­exis­tenz­pe­ri­ode ge­nannt. Aus heu­ti­ger Sicht kön­nen na­tio­na­le Zu­las­sun­gen und all­ge­mei­nes bau­auf­sicht­li­ches Prüf­zeug­nis (abP) al­so noch rund drei Jah­re wei­ter ver­wen­det wer­den. Ei­ne Ver­län­ge­rung der Ko­exis­tenz­pe­ri­ode ist mög­lich, so­fern nach­voll­zieh­bar be­grün­de­ter Be­darf be­steht.

Gibt es al­so auch ei­ne Ko­exis­tenz­pe­ri­ode für To­re, Fens­ter und Au­ßen­tü­ren?

Ja, hier stellt sich die Si­tua­ti­on et­was an­ders dar, weil To­re, Fens­ter und Au­ßen­tü­ren ja heu­te schon mit der CE-Kenn­zeich­nung ver­se­hen wer­den. Hier läuft aber ge­ra­de ei­ne Um­stel­lung. Bis zum 1. No­vem­ber 2017 dür­fen die­se Pro­duk­te noch nach den „al­ten“Fas­sun­gen EN 13241-1:2003+A1:2011 bzw. EN 143511:2006+A1:2010 CE-ge­kenn­zeich­net wer­den. Seit dem 1. No­vem­ber 2016 dür­fen al­ter­na­tiv auch die Neu­fas­sun­gen EN 13241:2003+A2:2016 bzw. EN 143511:2006+A2:2016 ver­wen­det wer­den. Ab dem 1. No­vem­ber 2017 müs­sen dann aus­schließ­lich die A2-Amend­ments her­an­ge­zo­gen wer­den.

Wie sieht die eu­ro­päi­sche Klas­si­fi­zie­rung ei­ner T30-Tür aus?

Un­ter ei­ner T30-Tür ver­steht man ei­ne dicht­schlie­ßen­de Tür, die nach DIN 4102 mit ei­ner Feu­er­wi­der­stands­dau­er im Be­zug auf Raum­ab­schluss und Wär­me­däm­mung von 30 Mi­nu­ten und ei­ner Dau­er­haf­tig­keit der Selbst­schlie­ßung von 200 000 Zy­klen klas­si­fi­ziert ist. Die Klas­si­fi­zie­rung kann zwar nicht di­rekt über­tra­gen wer­den, al­ler­dings er­mög­licht die Mus­ter­ver­wal­tungs­vor­schrift Tech­ni­sche Bau­be­stim­mun­gen ei­ne Zu­ord­nung des deut­schen zum eu­ro­päi­schen Sys­tem. Nach EN 135012:2016 und EN 16034 er­ge­ben die ge­nann­ten Ei­gen­schaf­ten ei­ne Klas­si­fi­zie­rung von „EI230 Sa C5“. Bei zu­sätz­li­chem Rauch­schutz im bis­he­ri­gen Sin­ne, lau­te­te die Klas­si­fi­zie­rung „EI230 S200 C5“. Die Ei­gen­schaf­ten ei­ner RS-Tür oh­ne Feu­er­wi­der­stand wä­ren le­dig­lich mit „ S200 C5“zu klas­si­fi­zie­ren.

Die ein­zel­nen Kom­po­nen­ten der hier ge­nann­ten Klas­si­fi­zie­run­gen sind wie folgt zu ver­ste­hen: E – Raum­ab­schluss, I2 – Wär­me­däm­mung (Ver­fah­ren 2 nach EN 1634-1), Sa – dicht­schlie­ßend (Rauch­schutz bei Um­ge­bungs­tem­pe­ra­tur un­ter Ver­nach­läs­si­gung des Bo­den­spalts), S200 – Rauch­schutz (Rauch­schutz bei „mitt­le­rer Tem­pe­ra­tur“, das heißt ge­prüft bei 200 Grad Cel­si­us), C5 – Dau­er­haft selbst­schlie­ßend über 200 000 Zy­klen. Die in­zwi­schen zu­rück­ge­zo­ge­ne EN 14600 be­trach­te­te die Fä­hig­keit und Dau­er­haf­tig­keit der Frei­ga­be ei­ner even­tu­ell vor­han­de­nen Fest­stell­vor­rich­tung als Vor­aus­set­zung für die Selbst­schlie­ßung. Au­ßer­dem ent­hielt sie in Ta­bel­le A.1 Min­dest­an­for­de­run­gen an den Kor­ro­si­ons­schutz der ver­wen­de­ten Bau­be­schlä­ge, die au­to­ma­tisch gal­ten. Im Ge­gen­satz da­zu wer­den nach EN 16034 die Selbst­schlie­ßung, die Dau­er­haf­tig­keit der Selbst­schlie­ßung ge­gen­über Qua­li­täts­ver­lust (Dau­er­funk­ti­ons­prü­fung), die Dau­er­haf­tig­keit der Selbst­schlie­ßung ge­gen­über Al­te­rung (Kor­ro­si­on), die Fä­hig­keit zur Frei­ga­be (Tü­ren mit Fest­stell­vor­rich­tun­gen) so­wie die Dau­er­haf­tig­keit der Frei­ga­be se­pa­rat de­kla­riert.

Wie sieht die Leis­tungs­er­klä­rung ei­ner Au­ßen­tür mit Brand­schut­zei­gen­schaf­ten aus?

Die Leis­tungs­er­klä­rung er­streckt sich über al­le für das Pro­dukt re­le­van­ten we­sent­li­chen Merk­ma­le, wel­che sich aus der (den) ent­spre­chen­den Ta­bel­le(n) ZA.1 im An­hang der Er­klä­rung er­gibt (er­ge­ben). Im Fall ei­ner Au­ßen­tür mit Brand­schut­zei­gen­schaf­ten wä­ren das die we­sent­li­chen Merk­ma­le nach EN 14351-1:2006+ A2:2016 für den Ver­wen­dungs­zweck „Ver­bin­dung im Woh­nungs- und Nicht­woh­nungs­bau“er­gänzt um die we­sent­li­chen Merk­ma­le nach EN 16034:2014 für den Ver­wen­dungs­zweck „Bei Raum­auf­tei­lung in Brand- und/oder Rauchab­schnit­te und/oder in Ret­tungs­we­gen“. Auf­wen­di­ger wird spä­ter vor­aus­sicht­lich die Er­stel­lung von Leis­tungs­er­klä­run­gen für Brand­schutz­in­nen­tü­ren, weil der ak­tu­el­le Ent­wurf der In­nen­tür­norm EN 14351-2 meh­re­re Ta­bel­len ZA.1 un­ter­schied­li­chen Um­fangs ent­hält. Dar­um muss der Aus­schrei­ben­de zu­erst ei­nen ge­eig­ne­ten vor­ge­se­he­nen Ver­wen­dungs­zweck wäh­len, be­vor er sich den ein­zel­nen we­sent­li­chen Merk­ma­len wid­men kann. Je nach ge­wähl­tem Ver­wen­dungs­zweck än­dern sich dann In­halt und Um­fang der Leis­tungs­er­klä­rung.

Wie sieht die CE-Kenn­zeich­nung ei­ner Au­ßen­tür mit Brand­schut­zei­gen­schaf­ten aus?

Die CE-Kenn­zeich­nung wie­der­holt die Punk­te der Leis­tungs­er­klä­rung. Au­ßer­dem wer­den die zwei letz­ten Zif­fern des Jah­res ge­nannt, in­dem die CE-Kenn­zeich­nung erst­mals an dem Pro­dukt­typ an­ge­bracht wur­de. Es ist al­so nur zu Pro­duk­ti­ons­be­ginn iden­tisch mit dem Her­stel­lungs­jahr. Nach EN 13241-1:2003+A2:2016, EN 14351-1:2006+A2:2016 und EN 16034: 2014 darf die CE-Kenn­zeich­nung ent­we­der voll­stän­dig am Pro­dukt an­ge­bracht wer­den oder in der Art auf­ge­teilt wer­den, dass nor­ma­tiv vor­ge­ge­be­ne Min­destan­ga­ben am Pro­dukt vor­han­den sind und die voll­stän­di­ge CE-Kenn­zeich­nung den Be­gleit­pa­pie­ren bei­ge­fügt wird.

Hat ein Pro­dukt, das un­ter zwei Pro­dukt­nor­men fällt, auch zwei CEKenn­zei­chen?

Nein. In­dem er die CE-Kenn­zeich­nung an­bringt oder an­brin­gen lässt, gibt der Her­stel­ler an, dass er die Ver­ant­wor­tung für die Kon­for­mi­tät des Pro­dukts mit al­len Har­mo­ni­sie­rungs­rechts­vor­schrif­ten über­nimmt. Das be­inhal­tet die An­for­de­run­gen zum An­brin­gen der Kenn­zeich­nung. So­mit er­hält zum Bei­spiel ein Rauch­schutz­tor oder ei­ne Feu­er­schutz­au­ßen­tür nur ein CE-Kenn­zei­chen. Zu be­ach­ten ist aber, dass die zu­ge­hö­ri­ge Leis­tungs­er­klä­rung und CE-Kenn­zeich­nung in sol­chen Fäl­len zwei har­mo­ni­sier­te Nor­men gleich­zei­tig und voll­stän­dig ab­de­cken muss: bei dem Rauch­schutz­tor wä­ren es EN 13241-1:2003+ A2:2016 und EN 16034:2014 und bei der Feu­er­schutz­au­ßen­tür EN 143511:2006+A2:2016 und EN 16034:2014. Ge­ge­be­nen­falls müs­sen auch al­le wei­te­ren pro­dukt­re­le­van­ten eu­ro­päi­schen Richt­li­ni­en und Ver­ord­nun­gen mit ein­be­zo­gen wer­den, wie zum Bei­spiel die Ma­schi­nen­richt­li­nie im Fall von kraft­be­tä­tig­ten To­ren.

Wie steht es um die Zu­kunft von Feu­er­schutz­tü­ren mit na­tio­na­ler Zu­las­sung?

Na­tio­na­le Klas­si­fi­zie­run­gen und Zu­las­sun­gen blei­ben, bis zum end­gül­ti­gen Ablauf der Ko­exis­tenz­pe­ri­ode der EN 16034 , wei­ter gül­tig. Bei Aus­schrei­bun­gen er­leich­tert die Ver­wen­dung der ein­ge­führ­ten, na­tio­na­len Klas­si­fi­zie­run­gen den Zu­griff auf das ge­sam­te Pro­dukt­port­fo­lio ei­nes Her­stel­lers. Das ist be­son­ders dann vor­teil­haft, wenn noch nicht al­le Pro­duk­te die CE-Kenn­zeich­nung bzw. die neu­en, eu­ro­päi­schen Klas­si­fi­zie­run­gen auf­wei­sen. Die ho­he Qua­li­tät der Feu­er- und Rauch­schutz­ab­schlüs­se bleibt, ge­ra­de bei Kenn­zeich­nung mit den ein­ge­führ­ten, na­tio­na­len Klas­si­fi­zie­run­gen, voll er­hal­ten, da be­reits heu­te die na­tio­na­len Zu­las­sun­gen von Feu­er- und Rauch­schutz­ab­schlüs­sen auf den ein­ge­führ­ten eu­ro­päi­schen Prüf­nor­men EN 1634-1 und -2 ba­sie­ren.

Fo­to: He­r­o­al

Auch To­re und Roll­to­re (gem. EN 13241) wer­den von der EN 16034 er­fasst.

Fo­to: Schörghu­ber

Feu­er­wi­der­stands­fä­hi­ge und/oder rauch­dich­te In­nen­tü­ren kön­nen der­zeit nicht nach Bau­pro­duk­ten­ver­ord­nung CE-ge­kenn­zeich­net wer­den.

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