Kein Mau­er-Bau

baustoffmarkt - - Prolog -

Et­wa 700 Un­ter­neh­men hat­ten im März die­ses Jah­res laut der Deut­schen Presse-Agen­tur un­ver­bind­lich In­ter­es­se an­ge­mel­det, um für Do­nald Trump die Mau­er zu Me­xi­ko zu bau­en. Für das Pro­jekt hat­te Trump auf je­der sei­ner Wahl­kampf­ver­an­stal­tun­gen ge­wor­ben. Der ge­plan­te Mau­er­bau soll­te sich auf ei­ner Stre­cke von gut 1 900 Ki­lo­me­tern an der Gren­ze zu Me­xi­ko er­stre­cken und ge­schätzt rund 21 Mil­li­ar­den Dol­lar kos­ten. Doch dar­aus wird jetzt erst ein­mal nicht. Der Ent­wurf für ein Haus­halts­ge­setz, das die bei­den Kam­mern des US-Kon­gres­ses En­de April pas­sie­ren muss­te, ent­hielt kei­ne Mit­tel mehr für den Bau der Mau­er. Die „gro­ße, schö­ne, mäch­ti­ge“Grenz­mau­er, die der US-Prä­si­dent sei­nen Wäh­lern ver­spro­chen hat, wird so­mit nur ein Hirn­ge­pinst blei­ben. Die Un­ter­neh­men, die sich ein gu­tes Ge­schäft er­hoff­ten, kön­nen nun in al­ler Ru­he über­le­gen, wie sie ihr Image wie­der ver­bes­sern.

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