Hend­ricks wünscht sich Fort­set­zung

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Das Bünd­nis für be­zahl­ba­res Woh­nen und Bau­en ist nach Ein­schät­zung von Bun­des­bau­mi­nis­te­rin Bar­ba­ra Hend­ricks (Fo­to) ein Er­folgs­mo­dell. Die SPD-Po­li­ti­ke­rin macht sich für ei­ne Fort­set­zung der Bünd­nis­ar­beit nach der Bun­des­tags­wahl am 24. Sep­tem­ber die­ses Jah­res stark.

„Die Woh­nungs­bau­of­fen­si­ve des Bünd­nis­ses für be­zahl­ba­res Woh­nen und Bau­en wirkt“, stell­te Hend­ricks En­de April bei der Er­öff­nung des Bünd­nis­fo­rums fest. „Ge­mein­sam mit den Bünd­nis­part­nern ist uns ei­ne Trend­wen­de auf dem Woh­nungs­markt ge­lun­gen. Un­term Strich wer­den wir in die­ser Le­gis­la­tur­pe­ri­ode mehr als ei­ne Mil­lio­nen Woh­nun­gen fer­tig­stel­len. Das ist ein gro­ßer Er­folg al­ler am Bünd­nis Be­tei­lig­ten.“Auch in den nächs­ten Jah­ren wür­den vor al­lem in Groß­städ­ten, Bal­lungs­ge­bie­ten und in vie­len Uni­ver­si­täts­städ­ten be­zahl­ba­re Woh­nun­gen be­nö­tigt. Die „in­ten­si­ve und ver­trau­ens­vol­le Zu­sam­men­ar­beit“im Bünd­nis müs­se da­her auch in der nächs­ten Le­gis­la­tur­pe­ri­ode fort­ge­setzt wer­den.

„His­to­risch ho­he Sum­me“für so­zia­len Woh­nungs­bau

Der Bund stel­le den Län­dern die „his­to­risch ho­he Sum­me“von jähr­lich 1,5 Mil­li­ar­den Eu­ro für den so­zia­len Woh­nungs­bau zur Ver­fü­gung. Ei­ne zen­tra­le Vor­aus­set­zung für be­zahl­ba­ren Wohn­raum blei­be aber die Be­reit­stel­lung von Bau­land. Hier sei­en vor al­lem die Kom­mu­nen ge­for­dert. Aber auch die Kon­di­tio­nen für die ver­bil­lig­te Bau­land­ab­ga­be von Grund­stü­cken des Bun­des durch die Bun­des­an­stalt für Im­mo­bi­li­en­auf­ga­ben müss­ten drin­gend über­prüft wer­den. Die Mi­nis­te­rin: „Wir möch­ten als Bund Bau­land bil­li­ger ab­ge­ben. Die ak­tu­el­len Vor­ga­ben aus dem Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hin­dern uns dar­an. Die so­ge­nann­te Ver­bil­li­gungs­richt­li­nie muss um­ge­hend an­ge­passt wer­den. Da­für set­ze ich mich beim Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter ein.“

Wich­ti­ges The­ma beim Bünd­nis­fo­rum war auch die Ver­ein­bar­keit von Kli­ma­schutz und Wirt­schaft­lich­keit beim Woh­nungs­bau. Das Bünd­nis ent­wi­ckelt in­no­va­ti­ve und wirt­schaft­li­che An­sät­ze für ei­ne tech­no­lo­gie­of­fe­ne Min­de­rung von Treib­haus­ga­sen, da­mit das ge­mein­sa­me Ziel ei­nes na­he­zu kli­ma­neu­tra­len Ge­bäu­de­be­stands bis 2050 er­reicht und gleich­zei­tig aus­rei­chend und be­darfs­ge­rech­ter Wohn­raum ge­schaf­fen wer­den kann.

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