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baustoffmarkt - - Wirtschaft + Bau -

In den Be­trie­ben des Ber­li­ner Bau­haupt­ge­wer­bes mit 20 und mehr Be­schäf­tig­ten ist im Fe­bru­ar 2017 der bau­ge­werb­li­che Um­satz um 22,5 Pro­zent auf 165,7 Mil­lio­nen Eu­ro ge­gen­über dem Vor­jah­res­mo­nat ge­stie­gen. Um­satz­stei­ge­run­gen wa­ren im Woh­nungs­bau um 29,8 Pro­zent, im Stra­ßen­bau um 20,4 Pro­zent und im ge­werb­li­chen Tief­bau um 29,2 Pro­zent zu ver­zeich­nen, teil­te das Amt für Sta­tis­tik Ber­lin-Bran­den­burg mit.

Bei den Auf­trags­ein­gän­gen gab es eben­falls in den be­frag­ten Be­trie­ben des Bau­haupt­ge­wer­bes ei­nen An­stieg ge­gen­über Fe­bru­ar 2016 um 56 Pro­zent auf 192,7 Mil­lio­nen Eu­ro, be­för­dert vor al­lem durch den Woh­nungs­bau und ge­werb­li­chen Tief­bau. Im Fe­bru­ar 2017 ist im Land Bran­den­burg der bau­ge­werb­li­che Um­satz in den Be­trie­ben des Bau­haupt- ge­wer­bes mit 20 und mehr Be­schäf­tig­ten nach An­ga­ben des Am­tes für Sta­tis­tik Ber­lin-Bran­den­burg um 7,7 Pro­zent auf 126,5 Mil­lio­nen Eu­ro ge­gen­über dem Vor­jah­res­mo­nat zu­rück­ge­gan­gen. Der Rück­gang ist da­bei ins­be­son­de­re auf sin­ken­de Um­sät­ze im Tief­bau zu­rück­zu­füh­ren. In al­len drei Spar­ten la­gen die Um­sät­ze un­ter de­nen des Fe­bru­ars 2016. Die Auf­trags­ein­gän­ge la­gen mit 158,7 Mil­lio­nen Eu­ro nur leicht um 0,1 Pro­zent un­ter dem ver­gleich­ba­ren Vor­jah­res­mo­nat. Wäh­rend im Hoch­bau mit ei­nem Plus von 13,3 Pro­zent die Bau­nach­fra­ge stieg, wur­den im Tief­bau 9,5 Pro­zent we­ni­ger Auf­trä­ge ab­ge­schlos­sen. Im Rah­men der Bau­fer­tig­stel­lungs­sta­tis­tik wur­den von den Bau­auf­sichts­äm­tern in Bay­ern im Jahr 2016 ins­ge­samt 53 993 Woh­nungs­fer­tig­stel­lun­gen ge­mel­det. Wie das baye­ri­sche Lan­des­amt für Sta­tis­tik wei­ter mit­teilt, be­deu­tet dies ein Plus von 641 Woh­nun­gen be­zie­hungs­wei­se 1,2 Pro­zent ge­gen­über 2015. Ins­ge­samt 46 923 Woh­nun­gen be­zie­hungs­wei­se 86,9 Pro­zent ent­stan­den in neu­en Wohn­ge­bäu­den, zu de­nen auch die Wohn­hei­me zäh­len (+ 1 Pro­zent ge­gen­über 2015), dar­un­ter 20.637 Woh­nun­gen in Ei­gen­hei­men (- 7,7 Pro­zent) und 22 466 Woh­nun­gen in Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern (+ 4,9 Pro­zent).

In neu­en ge­werb­li­chen Hoch­bau­ten, so­ge­nann­ten Nicht­w­ohn­ge­bäu­den, wur­den im ak­tu­el­len Be­richts­jahr 969 Woh­nun­gen ge­schaf­fen und durch Bau­maß­nah­men am Ge­bäu­de­be­stand zu­sam­men 6 101 Woh­nun­gen (+ 3,6 Pro­zent be­zie­hungs­wei­se + 2,5 Pro­zent). Den re­la­tiv stärks­ten Rück­gang an Woh­nungs­fer­tig­stel­lun­gen im Ver­gleich zum Vor­jahr­ver­zeich­ne­te Ober­fran­ken (-21,2 Pro­zent) und den stärks­ten An­stieg Schwa­ben (+ 21,4 Pro­zent). In den acht Groß­städ­ten Bay­erns wur­den 15 340 Woh­nun­gen be­zugs­fer­tig und da­mit 1 816 Woh­nun­gen mehr als 2015. In den 292 Be­trie­ben des Thü­rin­ger Bau­haupt­ge­wer­bes mit 20 und mehr Be­schäf­tig­ten wur­den im Ja­nu­ar und Fe­bru­ar 2017 Auf­trä­ge in Hö­he von 235 Mil­lio­nen Eu­ro ab­ge­schlos­sen. Da­mit zeig­te die Auf­trags­la­ge ge­gen­über den ers­ten bei­den Mo­na­ten des Vor­jah­res ein Plus von 3,7 Pro­zent. Im ge­werb­li­chen Bau gab es mit 86 Mil­lio­nen Eu­ro ein um 28,8 Pro­zent und im Woh­nungs­bau mit 25 Mil­lio­nen Eu­ro ein um 11,9 Pro­zent hö­he­res Auf­trags­vo­lu­men. Im öf­fent­li­chen Bau und Stra­ßen­bau lag das Auf­trags­vo­lu­men um 10 Pro­zent un­ter dem des Vor­jah­res­ni­veaus.

Von Ja­nu­ar bis Fe­bru­ar 2017 wur­den bau­ge­werb­li­che Um­sät­ze in Hö­he von 167 Mil­lio­nen Eu­ro er­zielt. Bei ei­nem Ar­beits­tag mehr war das ins­ge­samt ein um 8,8 Mil­lio­nen Eu­ro be­zie­hungs­wei­se 5 Pro­zent nied­ri­ge­res Um­satz­vo­lu­men als im Vor­jah­res­zeit­raum. Der Woh­nungs­bau konn­te ein Um­satz­plus von 1,8 Mil­lio­nen Eu­ro be­zie­hungs­wei­se von 8,9 Pro­zent ver­zeich­nen. Im öf­fent­li­chen Bau und Stra­ßen­bau so­wie im ge­werb­li­chen Bau san­ken die Um­sät­ze um 5,7 be­zie­hungs­wei­se 7,9 Pro­zent.

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