D ic ht und grau?

baustoffpraxis - - EDITORIAL -

Im­mer mehr Men­schen wol­len in Städ­ten woh­nen. Da­bei kann es hier ge­ra­de im Som­mer zu Pro­ble­men kom­men: Ho­he Tem­pe­ra­tu­ren und schlech­te Luft ma­chen ins­be­son­de­re äl­te­ren Men­schen zu schaf­fen. Durch zu vie­le ver­sie­gel­te Flä­chen kann Re­gen­was­ser nicht gut ab­lau­fen, im­mer häu­fi­ger tre­ten Über­schwem­mun­gen auf – in die­sem Früh­jahr lei­der wie­der ein Dau­er­the­ma. Be­grün­te Flä­chen kön­nen hier Ab­hil­fe schaf­fen: Sei es auf Dä­chern, in Parks oder auf still­ge­leg­ten Zug­tras­sen, wie beim viel­be­ach­te­ten New Yor­ker Pro­jekt „High La­ne“.

Doch nicht nur Pflan­zen hel­fen da­bei, das Kli­ma und die Luft im öf­fent­li­chen Raum zu ver­bes­sern. Auch Bau­stof­fe kön­nen da­zu bei­tra­gen: Vie­le Groß­städ­te ha­ben mit ei­ner Stick­oxid­be­las­tung zu kämp­fen. Der Groß­teil die­ser Schad­stof­fe ent­steht durch den Stra­ßen­ver­kehr und die Nut­zung fos­si­ler Brenn­stof­fe. Mit pho­to­ka­ta­ly­tisch wir­ken­den Ober­flä­chen kann die Stick­oxid­be­las­tung ver­rin­gert wer­den, zum Bei­spiel mit Be­ton­pflas­terbe­lä­gen. Der Bei­trag ab Sei­te 26 er­klärt, wie ge­nau solch ei­ne Ober­flä­che funk­tio­niert.

Wie hin­ge­gen Fuß- und Fahr­we­ge an­ge­legt wer­den soll­ten, ist bei­spiels­wei­se in der ZTV-We­ge­bau fest­ge­legt. In die­sen „zu­sätz­li­chen tech­ni­schen Ver­trags­be­din­gun­gen für den Bau von We­gen und Plät­zen au­ßer­halb von Flä­chen des Stra­ßen­ver­kehrs“wer­den un­ter an­de­rem die zu ver­wen­den­den Bau­stof­fe oder die Di­cke des Ober­baus er­läu­tert. Der Bei­trag ab Sei­te 28 gibt noch ei­nen tie­fe­ren Ein­blick.

In­spi­ra­tio­nen und In­for­ma­tio­nen zu die­sem The­ma lie­fert in die­sem Jahr üb­ri­gens auch wie­der die GaLa­bau, die vom 14. bis 17. Sep­tem­ber im und um das Mes­se­zen­trum Nürn­berg statt­fin­det.

Ih­re

Bir­te Pens­horn

„Der­zeit wer­den al­lein in Deutsch­land täg­lich rund 80 Hekt­ar ver­sie­gelt.“ B G L-Prä­si­dent Au­gust Fors­ter in der S Z

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