Den Raum ge­stal­ten

Der Her­stel­ler Fer­macell hat sein Pro­dukt­port­fo­lio wei­ter aus­ge­baut: Un­ter dem Na­men „De­sign“bie­tet er ober­flä­chen­fer­tig be­schich­te­te Gips­fa­ser­plat­ten und ze­ment­ge­bun­de­ne Nass­raum­plat­ten für den Wand­be­reich an.

baustoffpraxis - - LEICHTBAU -

Das Pro­dukt bie­tet laut Her­stel­ler ei­ne brei­te Aus­wahl an ober­flä­chen­fer­ti­gen Be­schich­tun­gen an, die für ein brei­tes Spek­trum an Ein­satz­mög­lich­kei­ten ge­eig­net sind. Ne­ben zahl­rei­chen Farb­va­ri­an­ten sind au­ßer­dem Holz-, St­ein- oder Re­lief­de­ko­re er­hält­lich. Die Aus­füh­run­gen sind je­weils in den Va­ri­an­ten matt und glän­zend ver­füg­bar.

Ba­sis für die Be­schich­tun­gen sind je nach An­for­de­rung Gips­fa­ser-Plat­ten oder die ze­ment­ge­bun­de­nen, was­ser­fes­ten Plat­ten „Po­wer­pa­nel H2O“. Die mi­ne­ra­li­sche Wand­be­klei­dung er­füllt die An­for­de­run­gen der Bau­stoff­klas­se A2 (nicht brenn­bar nach DIN EN 13501-1) für Lö­sun­gen im bau­li­chen Brand­schutz be­zie­hungs­wei­se die An­for­de­run­gen der Bau­stoff­klas­se B1 (schwer ent­flamm­bar nach DIN 4102) für die Ver­ar­bei­tung im pri­va­ten Be­reich mit we­ni­ger an­spruchs­vol­len Brand­schutz­an­for­de­run­gen. Das Pro­dukt ist laut Her­stel­ler hoch be­last­bar, stoß- und ab­rieb­fest, rei­ni­gungs­mit­tel­be­stän­dig so­wie graf­fi­ti­fest und kann da­her über­all dort ein­ge­setzt wer­den, wo be­son­de­re An­sprü­che an die Wand­be­klei­dun­gen be­ste­hen, wie et­wa in Kli­ni­ken, Schu­len und im Woh­nungs­bau oder in La­bo­ren/Rein­räu­men be­zie­hungs­wei­se Nass­räu­men.

Die Be­schich­tun­gen sind laut Her­stel­ler lang­le­big und ver­län­gern so den Re­no­vie­rungs­zy­klus auf Jahr­zehn­te. Gleich­zei­tig könn­ten da­durch ho­he In­stand­hal­tungs­kos­ten ein­ge­spart wer­den.

Das Pro­dukt wird in den For­ma­ten 3 000 x 1 250 Mil­li­me­ter, 3 000 x 830 Mil­li­me­ter, 3 000 x 620 Mil­li­me­ter, 2 600 x 1 250 Mil­li­me­ter, 2 600 x 830 Mil­li­me­ter, 2 600 x 620 Mil­li­me­ter, 1 250 x 1 250 Mil­li­me­ter her­ge­stellt. Auf An­fra­ge sei­en auch Son­der­for­ma­te ver­füg­bar. Ei­ne um­lau­fen­de Nut er­leich­te­re die Ver­ar­bei­tung.

Die­se er­folgt je nach An­for­de­rung in zwei Ver­sio­nen ent­we­der als in­te­grier­tes oder als auf­ge­setz­tes Sys­tem. In der Va­ri­an­te in­te­grier­tes Sys­tem wer­den die Plat­ten als zwei­te La­ge bün­dig in der Tro­cken­bau­wand mon­tiert.

Als auf­ge­setz­tes Sys­tem kann die Plat­te di­rekt auf al­len fes­ten Un­ter­grün­den ver­ar­bei­tet wer­den. Mas­si­ve, ver­putz­te Wän­de sind hier eben­so ge­eig­net wie Tro­cken­bau­sys­te­me. Die­se Lö­sung er­spa­re auf­wen­di­ge Un­ter- kon­struk­tio­nen. Die nicht sicht­ba­re Mon­ta­ge er­fol­ge schnell und dau­er­haft mit ei­ner ge­prüf­ten Sys­tem­kle­ber­ver­bin­dung. Pas­sen­de Eck-, Ver­bin­dungs- und Ab­schluss­pro­fi­le in Edel­stahl sind eben­so er­hält­lich.

Zur Mon­ta­ge der Wand­be­klei­dun­gen wird zu­nächst ein Dop­pel­kle­be­band ver­ti­kal auf dem Un­ter­grund oder plat­ten­rück­sei­tig im Ab­stand von 300 bis 400 Mil­li­me­ter fest auf­ge­klebt. An­schlie­ßend kann der sys­tem­zu­ge­hö­ri­ge Mon­ta­ge­kle­ber als Drei­eck­rau­pen in gleich­mä­ßi­gen Ab­stän­den auf­ge­tra­gen und die Plat­te lot­und flucht­ge­recht mon­tiert wer­den. Die Plat­te wird fest auf den Un­ter­grund an­ge­drückt, an­schlie­ßend wird das Ver­bin­dungs­pro­fil seit­lich in die Nut ein­ge­scho­ben, mit Mon­ta­ge­kle­ber fi­xiert und mit Schrau­ben be­fes­tigt.

FO­TOS: FER­MACELL

Als auf­ge­setz­tes Sys­tem (links) kann das Pro­dukt auf al­len fes­ten Un­ter­grün­den mon­tiert wer­den. In der Va­ri­an­te in­te­grier­tes Sys­tem (rechts) wer­den die Plat­ten als zwei­te La­ge bün­dig in der Tro­cken­bau­wand mon­tiert.

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