Tritt­schall ver­bes­sern

Im In­nen­aus­bau sind Tro­cke­ne­strich­ele­men­te aus Gips­fa­ser­plat­ten ei­ne Al­ter­na­ti­ve zu Nas­se­stri­chen. Ri­gips hat sein Sor­ti­ment in die­sem Be­reich er­wei­tert.

baustoffpraxis - - LEICHTBAU -

So­wohl in pri­va­ten Wohn­häu­sern als auch in öf­fent­li­chen und ge­werb­lich ge­nutz­ten Ge­bäu­den kön­nen die­se Ele­men­te ein­ge­setzt wer­den. Sie be­ste­hen aus zwei werk­sei­tig mit­ein­an­der ver­bun­de­nen La­gen be­last­ba­rer Gips­fa­ser­plat­ten in zehn Mil­li­me­ter oder 12,5 Mil­li­me­ter Stär­ke. Ihr um­lau­fen­der Stu­fen­falz er­mög­licht laut Her­stel­ler ei­ne schnel­le und ein­fa­che Ver­le­gung.

Um spe­zi­el­le Ei­gen­schaf­ten et­wa im Be­reich Wär­me­schutz zu er­zie­len, wer­den die Ele­men­te mit ver­schie­de­nen Dämm­stoff­ka­schie­run­gen an­ge­bo­ten. Neu ins Ri­gi­dur-Pro­dukt­sor­ti­ment auf­ge­nom­men wur­den die „Estrich­ele­men­te 45 MW“mit 20 Mil­li­me­ter und „Estrich­ele­men­te 65 MW“

mit 40 Mil­li­me­ter Mi­ne­ral­wol­le­ka­schie­rung.

„Die­se bei­den Estrich­ele­men­te er­fül­len höchs­te Brand­schutz­an­for­de­run­gen und er­mög­li­chen ei­ne wirk­sa­me Tritt­schall­ver­bes­se­rung so­wie ei­ne leis­tungs­star­ke Wär­me­däm­mung“, er­läu­tert der ver­ant­wort­li­che Pro­dukt­ma­na­ger Adam Bi­al­as.

Eben­falls neu im Sor­ti­ment ist der „Mix-Bin­der“, ein ze­men­tä­res Bin­de­mit­tel, das in Kom­bi­na­ti­on mit der „Aus­gleichs­schüt­tung“zu ei­ner ge­bun­de­nen Schüt­tung ver­ar­bei­tet wird. Ge­ra­de in Alt­bau­ten sind Aus­gleichs­hö­hen von 20 Mil­li­me­ter oder mehr kei­ne Sel­ten­heit. Durch die Kom­bi­na­ti­on die­ser bei­den Sys­tem­kom­po­nen­ten ent­ste­hen laut Her­stel­ler selbst bei grö­ße­ren Une­ben­hei­ten be­son­ders hoch be­last­ba­re Fuß­bo­den­kon­struk­tio­nen. In der Sys­tem­kom­bi­na­ti­on mit den neu­en „Estrich­ele­men­ten“, der ge­bun­de­nen Schüt­tung so­wie Un­ter- de­cken von Ri­gips sei ei­ne Tritt­schall­ver­bes­se­rung von bis zu 31 dB bei Be­stands­de­cken mög­lich.

Dar­über hin­aus wur­de ei­ne Dop­pel­strang­dü­se für die si­che­re Ver­kle­bung der Estrich- so­wie der Dach­bo­den­ele­men­te ent­wi­ckelt. Dies er­leich­te­re das prä­zi­se An­le­gen der Kar­tu­sche und ge­währ­leis­te ei­ne op­ti­ma­le Kle­ber­ver­tei­lung.

FO­TOS: RI­GIPS

Ein um­lau­fen­der Stu­fen­falz er­mög­licht ei­ne ein­fa­che Ver­le­gung.

Die Dop­pel­strang­dü­se soll das An­le­gen der Kar­tu­sche er­leich­tern und den Kle­ber op­ti­mal ver­tei­len.

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