Däm­mung aus nach­wach­sen­den Roh­stof­fen

baustoffpraxis - - FORSCHUNG UND TECHNIK -

Ein Kon­sor­ti­um aus zwölf For­schungs­in­sti­tu­tio­nen un­ter Lei­tung des Fraun­ho­fer-In­sti­tuts für Holz­for­schung, Wil­helm-Klau­ditz-In­sti­tut WKI forscht in­ter­dis­zi­pli­när an ganz­heit­li­chen Lö­sun­gen, um den Ein­satz von Dämm­stof­fen aus nach­wach­sen­den Roh­stof­fen si­gni­fi­kant zu stei­gern. Das Pro­jekt ist En­de ver­gan­ge­nen Jah­res mit ei­ner Lauf­zeit von drei Jah­ren ge­star­tet. Um Her­stel­lern, Pla- nern und Ver­ar­bei­tern die­ser Dämm­stof­fe die An­wend­bar­keit zu er­leich­tern, er­mit­teln die For­scher laut Mit­tei­lung im Rah­men des Ver­bund­pro­jekts Ma­te­ri­al­kenn­wer­te, die zum Bei­spiel auf­wän­di­ge Bau­teil­prü­fun­gen im Schall- und Brand­schutz re­du­zie­ren. Dar­über hin­aus wol­len die Be­tei­lig­ten An­wen­dungs­hemm­nis­se aus­räu­men. Dies be­trifft bei­spiels­wei­se Nor­men und an­de­re bau­recht- li­che Vor­schrif­ten, die in Zei­ten ent­stan­den, in de­nen es kaum Dämm­stof­fe aus nach­wach­sen­den Roh­stof­fen gab. Da­her ist ein wei­te­res Ziel die Ent­wick­lung von Mess­ver­fah­ren, die die spe­zi­fi­schen Ei­gen­schaf­ten bes­ser be­rück­sich­ti­gen. Um den Zu­satz­nut­zen der Dämm­stof­fe zu de­mons­trie­ren, neh­men die Pro­jekt­be­tei­lig­ten auch Nach­hal­tig­keits­be­wer­tun­gen vor.

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