Auf al­le Fäl­le vor­be­rei­tet

baustoffpraxis - - BODEN -

Die Ent­wick­lun­gen im Bo­den­be­reich stel­len im­mer hö­he­re An­for­de­run­gen. Martin Kub­ka geht in sei­nem Bei­trag un­ter an­de­rem dar­auf ein, wel­che schnel­len Lö­sun­gen im Sys­tem es gibt.

Der Trend geht heu­te zu elas­ti­schen Be­lä­gen und groß­for­ma­ti­gen Flie­sen­und Plat­ten. Hin­zu kom­men Rä­um­lich­kei­ten mit Schräg­licht­ein­wir­kung oder bo­den­tie­fen Fens­ter­fron­ten, die an die Un­ter­bo­den­kon­struk­ti­on wie auch an den Ver­ar­bei­ter im­mer hö­he­re An­for­de­run­gen stel­len. Auch der End­nut­zer hat an das Er­schei­nungs­bild und die Nutz­bar­keit der End­be­lä­ge ei­ne hö­he­re Er­war­tung als noch vor ei­ni­gen Jah­ren.

Aus die­sen Grün­den ist es wich­tig, Spach­tel­mas­sen auf die heu­ti­gen Be­dürf­nis­se der Ver­ar­bei­ter und de­ren Kun­den ab­zu­stim­men. Die ein­fa­che Ver­ar­bei­tung so­wie ei­ne schlan­ke und an­ge­nehm zu ver­tei­len­de Kon­sis­tenz ste­hen im Vor­der­grund. Au­ßer­dem ist es wich­tig, dass die Bo­den­s­pach­tel­mas­sen ein­fach an­ge­rührt und di­rekt ver­ar­bei­tet wer­den kön­nen. Da­durch er­gibt sich für den Ver­ar­bei­ter der Vor­teil, ein­fa­che An­ar­bei­tun­gen durch­füh­ren und so­gar leich­te Schwach­stel­len aus­glei­chen zu kön­nen. Dies er­weist sich in der Re­gel als schwie­rig, wenn an­ge­spach­tel­te Flä­chen be­reits an­ge­zo­gen sind und da­her nicht mehr ide­al in­ein­an­der ver­lau­fen. Bei star­ker Hit­ze oder al­lei­ni­ger Ver­ar­bei­tung des Pro­dukts wird die­ser Ef­fekt wei­ter ver­stärkt. Das In­ein­an­der­lau­fen der Spach­tel­mas­se ist ge­ra­de bei an­spruchs­vol­len Be­lä­gen not­wen­dig, da sonst Be­ein­träch­ti­gun­gen wie zum Bei­spiel Kel­len­schlä­ge oder Une­ben­hei­ten an dem fer­ti­gen Ober­be­lag sicht­bar wer­den.

Da­bei wer­den von den Hand­wer­kern im­mer häu­fi­ger schnel­le Ab­läu­fe er­war­tet. Ge­wöhn­li­che Spach­tel­mas­sen er­for­dern je­doch ei­ne lan­ge Trock­nungs­zeit. War­te­zei­ten von et­wa 24 St­un­den bis die Ver­le­ge­rei­fe er­reicht ist sind nicht un­üb­lich. Lan- ge Trock­nungs­zei­ten kön­nen mit Ar­dex-Pro­duk­ten, wel­che den „Ar­du­ra­pid“-Ef­fekt auf­wei­sen, ein­fach um­gan­gen wer­den. Die Trock­nung der Mas­se wird be­schleu­nigt und er­mög­licht auf­grund der kris­tal­li­nen Was­ser­bin­dung ein zü­gi­ges Wei­ter­ar­bei­ten an der Bau­stel­le oh­ne War­te­zei­ten. Auf­grund des Ef­fekts ist mit die­sen Pro­duk­ten ei­ne Sa­nie­rung vom Estrich bis zum fer­ti­gen Par­kett in- ner­halb ei­nes Ta­ges mög­lich. Die Lö­sung da­für: Zu­nächst den „A 35 Mix“Schnell­mör­tel ein­brin­gen. Die­ser ist be­reits nach drei St­un­den für die So­fort­ver­le­gung von elas­ti­schen Bo­den­be­lä­gen ge­eig­net, wenn mit der Schnell­s­pach­tel­mas­se „K 55“ge­spach­telt wird. Die Par­kett­ver­le­gung ist wie­der­um be­reits nach ei­ner St­un­de mög­lich. Dann kann das Par­kett mit dem fe­s­te­las­ti­schen SMP-Kleb­stoff, „Pre­mi­um AF 480 MS“ver­legt wer­den. So kann der Ver­ar­bei­ter läs­ti­ge und teu­re An- und Ab­fahrts­zei­ten ver­mei­den.

Ei­ne si­che­re und ein­fa­che Ver­ar­bei­tung bie­tet Ver­ar­bei­tern die re­ak­ti-

vier­ba­re Bo­den­s­pach­tel­mas­se „K 39“. Die­se zeich­net sich durch den so ge­nann­ten Re­ak­ti­vie­rungs­ef­fekt aus, der sie von an­de­ren Pro­duk­ten un­ter­schei­det Die be­reits an­ge­zo­ge­ne Mas­se kann durch den Ein­satz ei­ner Glätt­kel­le oder St­a­chel­wal­ze wie­der ak­ti­viert wer­den und fließt so wie­der in­ein­an­der – und dies oh­ne sicht­ba­re An­sät­ze von Kel­len­schlä­gen. Die­sen Ef­fekt kann sich der Ver­ar­bei­ter in­ner­halb von 40 Mi­nu­ten zu Nut­ze ma­chen. Da­bei bleibt das Trock­nungs­fens­ter gleich, dass heißt der Hand­wer­ker hat bei der Ver­ar­bei­tung den Kom­fort der Lang­sam­keit, ver­liert da­bei aber kei­ne Zeit, was die Trock­nung und da­mit auch die Ver­le­gung des Be­lags be­trifft. So­mit ist das Pro­dukt ge­eig­net, oh­ne er­höh­ten Auf­wand glat­te, ebe­ne Flä­chen her­zu­stel­len, und dies auch bei hö­he­ren Tem­pe­ra­tu­ren, die für ge­wöhn­lich ei­ne Ver­laufs­zeit ei­ner Mas­se ver­kür­zen.

Un­ter­grün­de prü­fen

Um kri­ti­sche Un­ter­grün­de per­fekt vor­zu­be­rei­ten, ist es zu­nächst ein­mal wich­tig, ei­ne ord­nungs­ge­mä­ße Un­ter­grund­prü­fung vor­zu­neh­men. Ins­be­son­de­re die Rest­feuch­te von Estri­chen ist da­bei zu be­ach­ten. Im Fal­le über­höh­ter Rest­feuch­tig­keit ste­hen ra­tio­nel­le Feuch­tig­keits­sper­ren zur Ver­fü­gung. Mit die­sen ist der Hand­wer­ker in der La­ge, an ei­nem Tag ei­ne Ab­sper­rung ge­gen über­höh­te Feuch­tig­keit und ei­ne an­schlie­ßen­de Spach­te­lung vor­zu­neh­men.

Für feuch­te und kri­ti­sche Un­ter­grün­de ha­ben wir für Han­del und Hand­wer­ker ei­ne ein­fa­che Lö­sung. Mit der neu­en „K 60“Aus­gleichs- und Glätt­mas­se auf La­tex­ba­sis ha­ben wir ei­ne op­ti­ma­le Spach­tel­mas­se im Re­pa­ra­tur- und Re­no­vie­rungs­be­reich ent­wi­ckelt. Sie ist was­ser­fest und feuch­tig­keits­be­stän­dig und kann auf vie­len Un­ter­grün­den oh­ne Grun­die­rung ein­ge­setzt wer­den. Re­pa­ra­turund Re­no­vie­rungs­ar­bei­ten auf glat­ten und sau­be­ren Un­ter­grün­den sind ein­fach zu hand­ha­ben. Doch die Rea­li­tät auf der Bau­stel­le sieht oft an­ders aus. Auf al­ten Misch­un­ter­grün­den wird die Ver­le­gung des neu­en Bo­dens schnell zu ei­ner heik­len An­ge­le­gen­heit. Die Spe­zi­al­mas­se auf La­tex­ba­sis haf­tet oh­ne Grun­die­rung auf na­he­zu al­len bau­üb­li­chen Un­ter­grün­den – zum Bei­spiel auf Me­tall, schlecht ab­ge­san­de­ten Gus­s­asphal­te­stri­chen oder Span­plat­ten. Zu­dem ist sie ide­al ge­eig­net für

Misch­un­ter­grün- de, mit de­nen Ver­ar­bei­ter es bei Sa­nie­run­gen häu­fig zu tun ha­ben. Da­bei lässt sich die Aus­gleichs- und Glätt­mas­se span­nungs­arm und ris­se­frei mit Schicht­di­cken bis 15 Mil­li­me­ter in ei­nem Ar­beits­gang ver­ar­bei­ten – oder mit Sand ge­streckt bis 30 Mil­li­me­ter in ei­nem Ar­beits­gang. Als Be­stand­teil ei­nes feuch­tig­keits­be­stän­di­gen Sys­tems ist das Pro­dukt au­ßer­dem als Un­ter­grund für die meis­ten Bo­den­be­lä­ge ge­eig­net, dar­un­ter auch Fer­tig­par­kett im Bad- und Kel­ler­be­reich.

FO­TOS: AR­DEX

Die neue „K 60“ist auf vie­len bau­üb­li­chen Un­ter­grün­den ein­setz­bar – ein Vor­teil bei Re­no­vie­rungs­ar­bei­ten.

Die be­reits an­ge­zo­ge­ne Mas­se kann bei Be­darf beim Pro­dukt „K 39“wie­der ak­ti­viert wer­den.

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