Schnel­ler tro­cken

baustoffpraxis - - BODEN -

War­um man­che Gips­s­pach­tel­mas­sen mitt­ler­wei­le deut­lich schnel­ler be­le­greif sind, er­klärt Jür­gen Wal­ter.

Um Gips­un­ter­grün­de aus­zu­glei­chen und zu glät­ten, ei­ge­nen sich Gips­s­pach­tel­mas­sen be­son­ders. Auf­grund ih­rer ge­rin­gen Schwin­dung und prak­tisch kei­nem Span­nungs­auf­bau eig­nen sie sich dar­über hin­aus auf na­he­zu al­len Alt­un­ter­grün­den und Tro­cken-Estri­chen. Gips­s­pach­tel­mas­sen hat­ten bis­lang al­ler­dings den gro­ßen Nach­teil, dass sie ver­gli­chen mit ze­ment­ge­bun­de­nen Mas­sen lang­sam trock­nen – bis zu 24 St­un­den. Der Ruf hält sich bis heu­te. Dank des neu­en tech­no­lo­gi­schen Fort­schritts im Gips­s­pach­tel­mas­sen­Seg­ment ge­hört die lang­sa­me Trock­nung aber der Ver­gan­gen­heit an.

Der Ver­ar­bei­ter er­war­tet von qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Pro­duk­ten ei­ne si­che­re An­wen­dung. Häu­fig fin­den sich auf den Bau­stel­len Be­din­gun­gen, die nicht den La­bor­be­din­gun­gen der Her­stel­ler ent­spre­chen. Hier sind die Lei­tungs­re­ser­ven der Pro­duk­te ge­for­dert. Fens­ter­lo­se Räu­me, nied­ri­ge Tem­pe­ra­tur oder ho­he re­la­ti­ve Luft­feuch­tig­keit ver­zö­gern das Trock­nen von Spach­tel­mas­sen er­heb­lich. Der Ein­satz von Gips­s­pach­tel­mas­sen un­ter sol­chen Be­din­gun­gen war für vie­le Ver­ar­bei­ter un­denk­bar.

Ei­ne zwei Mil­li­me­ter star­ke Spach­tel­mas­sen­schicht ent­hält pro Qua­drat­me­ter rund 0,8 Li­ter Was­ser. Ist der Raum 20 Qua­drat­me­ter groß, müs­sen in ei­ner markt­üb­li­chen Spach­tel­mas­se rund acht Li­ter Was­ser ver­duns­ten. Die „NC 112 Tur­bo“von Uzin be­sitzt hin­ge­gen ei­nen deut­lich ver­bes­ser­ten Hy­drata­ti­ons­grad, das heißt, die Fä­hig­keit, das An­mach­was­ser in der Mas­se zu bin­den. Die­ser ist 115 Pro­zent hö­her als bei han­dels­üb­li­chen Gips­s­pach­tel­mas­sen – und wo we­ni­ger Was­ser ver­duns­ten muss, ist die Flä­che frü­her be­le­greif. Die „NC 112 Tur­bo“trock­net in­ner­halb von sechs St­un­den. Mög­lich macht das ei­ne neu­ar­ti­ge Bin­de­mit­tel-Zu­sam­men­set­zung in syn­er­ge­ti­scher Wech­sel­wir­kung mit ei­ner in­no­va­ti­ven Ad­di­tiv­kom­bi­na­ti­on. Dies ver­bes­sert das Ab­bin­de- und Trock­nungs­re­ak­ti­on er­heb­lich.

Durch das schnel­le­re Ab­bin­de­ver­hal­ten wird ei­ner­seits ei­ne scha­dens­und man­gel­freie Ver­le­gung er­mög­licht. Bei der neu­en Spach­tel­mas­sen­Ge­ne­ra­ti­on von Uzin kommt es nicht zu Bla­sen oder zur Spal­tung der obers­ten Spach­tel­mas­sen-Rand­zo­ne beim Um­schla­gen des Be­lags in der Raum­mit­te und grund­sätz­lich zu kei­ner Ab­lö­sung des Be­lags vom Un­ter­grund.

FO­TOS: UZIN UTZ

Durch ei­nen ver­bes­ser­ten Hy­drata­ti­ons­grad der Gips­s­pach­tel­mas­se kann die Flä­che schnel­ler be­le­greif sein.

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