Nicht auf­ge­ben, nur los­las­sen

Bella - - INHALT -

Wir ken­nen al­le die­se zer­mür­ben­den Si­tua­tio­nen, aus de­nen es kei­nen Aus­weg zu ge­ben scheint. Sie sind wie ein Kampf ge­gen Wind­müh­len. Die­se Re­de­wen­dung geht zu­rück auf Don Qui­jo­te, der im gleich­na­mi­gen Ro­man ei­nen sinn­lo­sen Kampf ge­gen Wind­müh­len führt, die er für mäch­ti­ge ­viel­ar­mi­ge Rie­sen hält. Was wir dar­aus ler­nen kön­nen? Nicht krampf­haft an Ide­en und Din­gen fest­zu­hal­ten oder in Si­tua­tio­nen zu ver­har­ren, son­dern sie los­zu­las­sen. Tipp: Schrei­ben Sie das, was Sie be­las­tet, auf ei­nen Zet­tel. Dann neh­men Sie ihn in die Faust und las­sen ihn zu Bo­den fal­len. Hor­chen Sie in sich hin­ein. Füh­len Sie sich be­freit? Los­las­sen be­ginnt im Kopf und be­deu­tet kein Ver­sa­gen – Sie ha­ben ver­dient, dass es Ih­nen gut geht.

„Setz dich an ei­nen Bach und sei ein­fach da. Das Lied des Was­sers wird dei­ne Sor­gen auf­neh­men und sie hin­ab zum Meer tra­gen“ Mar­cel Proust (1871–1922), fran­zö­si­scher Schrift­stel­ler

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