So wich­tig sind Pflan­zen­stof­fe

Sie ste­cken in vie­len Le­bens­mit­teln – und sind für un­se­re Vi­ta­li­tät min­des­tens so wich­tig wie Vit­ami­ne

Bella - - INHALT -

Vit­ami­ne, Mi­ne­ral­stof­fe und Bal­last­stof­fe gal­ten lan­ge Zeit als die wich­tigs­ten Be­stand­tei­le ei­ner voll­wer­ti­gen Er­näh­rung. Doch ak­tu­el­le Stu­di­en be­le­gen: So­ge­nann­te se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe ha­ben ei­nen noch wich­ti­ge­ren Ein­fluss auf un­se­re Ge­sund­heit.

Wich­ti­ge Schutz­funk­ti­on

In den Pflan­zen die­nen die Farb-, Duft- und Aro­ma­stof­fe als Schutz vor Fress­fein­den so­wie Bak­te­ri­en oder zur Re­gu­la­ti­on des Wachs­tums. Im mensch­li­chen Kör­per wir­ken se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe et­wa Ent­zün­dun­gen ent­ge­gen und stär­ken das Im­mun­sys­tem, in­dem sie das Wachs­tum von Bak­te­ri­en und Vi­ren hem­men. Aber auch das Her­zK­reis­lauf-Sys­tem pro­fi­tiert – denn sie sen­ken den Blut­druck und för­dern die Durch­blu­tung. Stu­di­en be­le­gen: Men­schen, die viel ca­ro­ti­noid­rei­ches Ge­mü­se es­sen (et­wa Möh­ren, To­ma­ten oder Pa­pri­ka), er­lei­den sel­te­ner ei­nen Herz­in­farkt oder er­kran­ken an Krebs als Men­schen, bei de­nen die­se Nah­rungs­mit­tel sel­ten auf dem Spei­se­plan ste­hen.

Die Kom­bi macht’s

Die Deut­sche Ge­sell­schaft für Er­näh­rung (DGE) emp­fiehlt da­her ei­ne aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung aus Roh­kost, ge­koch­tem Ge­mü­se, Nüs­sen, Hül­sen­früch­ten und Voll­korn für ei­ne op­ti­ma­le Ver­sor­gung mit se­kun­dä­ren Pflan­zen­stof­fen. Wir sa­gen Ih­nen, ­wel­che Le­bens­mit­tel ­be­son­ders reich an ­Fla­vo­no­iden, Phy­tos­te­ro­len oder Ca­ro­ti­no­iden sind – und wie Sie die ­Ge­sun­dEf­fek­te dau­er­haft für sich nut­zen kön­nen.

Vit­ami­ne sind wich­tig – aber in Obst und ­Ge­mü­se steckt noch viel mehr Gu­tes

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