Ei­ge­ne Be­dürf­nis­se se­hen mit­hil­fe des ­Fens­ter­bli­ckT­ricks

Bella - - DAS TUT MIR GUT -

Vie­le Frau­en neh­men sich selbst in der Fa­mi­lie oder Part­ner­schaft zu­rück – und ha­ben ir­gend­wann das Ge­fühl, vom ­an­de­ren nicht wert­ge­schätzt zu wer­den oder selbst zu kurz zu kom­men. Viel bes­ser als per­ma­nen­te Un­zu­frie­den­heit oder stän­di­ge Kon­flik­te mit dem Part­ner: die Si­tua­ti­on – in die­sem Fall die Be­zie­hung – ob­jek­tiv an­se­hen. Mit Ab­stand fin­den Sie leich­ter ei­nen kon­kre­ten Lö­sungs­an­satz, weiß Sabine As­go­dom – und emp­fiehlt da­zu die Fens­ter­blick-Übung.

So geht’s: Stel­len Sie sich vor, Sie schau­en durch ein Fens­ter auf Ih­re Be­zie­hung. Wie ein un­be­tei­lig­ter Be­ob­ach­ter neh­men Sie nur wahr, was ist, oh­ne es zu be­wer­ten: A ha, da ist ein Mensch, der möch­te dies und tut je­nes. U nd da ist ei­ne zwei­te Per­son, die agiert so und so. In die­ser Wei­se ge­hen die bei­den mit­ein­an­der um. In die­sen Din­gen ver­ste­hen sie sich. Dort je­doch kommt es im­mer wie­der zu Ent­täu­schun­gen. „Der kla­re Blick kann die Ur­sa­che Ih­rer Ge­kränkt­heit ­er­klä­ren, zugleich Be­weg­grün­de des an­de­ren er­kun­den. Er zeigt ei­ge­ne Be­dürf­nis­se, die zu kurz ge­kom­men sind – und viel­leicht auch ei­ne of­fe­ne Tür, die Sie bis­her noch nicht ent­deckt ha­ben“, er­klärt Sabine As­go­dom.

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