Re­he le­ben in NRW be­son­ders ge­fähr­lich

Bergische Morgenpost Hueckeswagen - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

DORT­MUND (dpa) Im ver­gan­ge­nen Jagd­jahr ist fast je­des drit­te Reh aus der Wild­sta­tis­tik in Nord­rheinWest­fa­len von ei­nem Au­to „er­legt“wor­den. „In kei­nem an­de­rem Land ist der An­teil so hoch wie in NRW“, sag­te Andre­as Schnei­der vom Lan­des­jagd­ver­band ges­tern in Dort­mund. Ins­ge­samt star­ben laut Jagd­sta­tis­tik 2016/2017 rund 26.500 Re­he im Stra­ßen­ver­kehr. Vor al­lem durch Au­tos und Last­wa­gen ka­men zu­dem 2660 Wild­schwei­ne und 340 Dam­hir­sche ums Le­ben. Bun­des­weit re­gis­trier­te die Po­li­zei mehr als 228.000 Wild­un­fäl­le. „NRW ist der größ­te Bal­lungs­raum in Eu­ro­pa und der Ver­kehr spielt na­tür­lich ei­ne gro­ße Rol­le“, sag­te Schnei­der. Tie­re und auch Au­to­fah­rer sei­en vor al­lem im Früh­jahr und im Herbst in Ge­fahr, wenn die Zeit um­ge­stellt wer­de. „Dann sind die Pend­ler zur sel­ben Zeit un­ter­wegs wie die Tie­re, auf dem Weg zu den Fut­ter­stel­len.“

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