Ver­ein „Mit­ten­drin“steht vor der Auf­lö­sung

Bergische Morgenpost Hueckeswagen - - HÜCKESWAGENER ZEITUNG -

HÜ­CKES­WA­GEN (bn) Fünf Jah­re nach der Grün­dung steht der Ver­ein „Mit­ten­drin“vor der Auf­lö­sung. Der Grund da­für sind per­so­nel­le Pro­ble­me: Es hat­te sich kein Nach­fol­ger für den Mit­be­grün­der und Vor­sit­zen­den Karl-Heinz Bo­bring ge­fun­den, als der sein Amt in die­sem Jahr nie­der­leg­te. Oh­ne Vor­stand ist der Ver­ein nicht mehr ar­beits­fä­hig. Ge­grün­det wor­den war er 2013 mit dem Ziel, die Si­tua­ti­on und Le­bens­be­din­gun­gen be­hin­der­ter Men­schen in Hü­ckes­wa­gen zu ver­bes­sern. Dar­um küm­mert sich in­zwi­schen auch der „Ar­beits­kreis In­klu­si­on“, in dem auch Ver­tre­ter von „Mit­ten­drin“sit­zen.

Ei­ne Fol­ge der Ver­ein­s­auf­lö­sung ist, dass der So­zi­al­aus­schuss künf­tig in klei­ne­rem Kreis tagt. Bis­lang ge­hör­ten ihm Karl-Heinz Bo­bring und Udo Fie­big als von „Mit­ten­drin“ent­sand­te Sach­ver­stän­di­ge an. Mit Lö­schung des ge­mein­nüt­zi­gen Ver­eins aus dem Ver­eins­re­gis­ter schei­den bei­de aus dem Fach­aus­schuss aus. „Wir be­dau­ern das sehr“, be­ton­te der Aus­schuss­vor­sit­zen­de Wil­fried Ha­ger (CDU) bei der Sit­zung in die­ser Wo­che.

Karl-Heinz Bo­bring be­ton­te zum Ab­schied: „Ich hof­fe sehr, dass der Ar­beits­kreis In­klu­si­on auch wei­ter­hin be­ste­hen bleibt.“Das über­par­tei­lich tä­ti­ge Gre­mi­um er­ar­bei­tet für den So­zi­al­aus­schuss kon­kre­te Vor­schlä­ge, wie Hü­ckes­wa­gen be­hin­der­ten­freund­li­cher wer­den kann. Nur ein ak­tu­el­les Bei­spiel: Die Stu­fe am Tur­mein­gang zum Schloss wird in Kür­ze farb­lich mar­kiert, da­mit sie nicht mehr zur Stol­per­fal­le für Seh­be­hin­der­te wer­den kann.

BM-FO­TO: HERTGEN

Karl-Heinz Bo­bring.

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