Drei Ban­ken, die die Fi­nanz­kri­se traf

Bergische Morgenpost Radevormwald - - STIMME DES WESTENS -

IKB Die Ret­tung der Düs­sel­dor­fer Mit­tel­stands­bank hat den deut­schen Steu­er­zah­ler letzt­lich 9,2 Mil­li­ar­den Eu­ro ge­kos­tet. Heu­te ge­hört das Un­ter­neh­men dem US-Fi­nanz­in­ves­tor Lo­ne Star, der seit ei­ni­gen Jah­ren er­folg­los ver­sucht, ei­nen Käu­fer für die IKB zu fin­den. West LB Deutsch­lands einst größ­te Lan­des­bank ist seit 2012 Ge­schich­te. Sie wur­de ab­ge­wi­ckelt, nach­dem es nicht ge­lun­gen war, die stren­gen Auf­la­gen der EU-Kom­mis­si­on für die Sa­nie­rung zu er­fül­len. Die mil­li­ar­den­schwe­ren Alt­las­ten der Bank wer­den heu­te noch durch die Ers­te Ab­wick­lungs­an­stalt (EAA) ab­ge­ar­bei­tet. Hy­po Re­al Esta­te Die Bank wur­de 2009 ver­staat­licht. In­klu­si­ve di­rek­ter Ka­pi­tal­sprit­zen und Ga­ran­ti­en wur­den fast 132 Mil­li­ar­den Eu­ro für die Ret­tung des Un­ter­neh­mens ge­braucht. Das aber brach un­ter der Last des Toch­ter­un­ter­neh­mens De­pfa zu­sam­men. Von 2007 bis De­zem­ber 2014 war die De­pfa Teil der Hy­po Re­al Esta­te. Die Pfand­brief­bank hat­te nach der Leh­man-Kri­se kei­ne Kre­di­te mehr für ihr Ge­schäft be­kom­men.

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