Neu­es „Ba­by­be­cken“für das Frei­bad?

Bergische Morgenpost Radevormwald - - KULTUR - VON STEPHAN SIN­GER

Nach der er­folg­rei­chen Sai­son im Frei­bad Da­b­ring­hau­sen kann von Aus­ru­hen auf den Lor­bee­ren kei­ne Re­de sein – die Ar­bei­ten rund um das Wald­bad sind für die­ses Jahr noch nicht be­en­det. Zu­dem den­ken die Ver­ant­wort­li­chen be­reits jetzt an die kom­men­de Sai­son wie auf der Jah­res­haupt­ver­samm­lung des För­der­ver­eins Frei­bad Da­b­ring­hau­sen (FFD) im Re­stau­rant „Markt 57“deut­lich wur­de. Noch in 2018 soll das Trock­nungs­la­ger für Holz (Brenn­ma­te­ri­al für die neu in­stal­lier­te Bio­mas­sen­heiz­an­la­ge) am Bau­hof Son­ne fer­tig­ge­stellt werden. Zu­dem könn­te es 2019 ein neu­es Klein­kind­be­cken ge­ben. Au­ßer­dem be­schloss der FFD ei­neVer­dop­pe­lung der Mit­glieds­bei­trä­ge für Er­wach­se­ne.

Mit Blick auf das kom­men­de Jahr müs­sen die eh­ren­amt­lich Ak­ti­ven vom FFD und vom Schwimm­ver­ein (SVFD) als Trä­ger ei­ne Lö­sung für das Klein­kind­be­cken, das so­ge­nann­te Ba­by­be­cken, fin­den. Trotz des war­men Som­mers trat auch in der ver­gan­ge­nen Sai­son ein al­tes Pro­blem zu­ta­ge: Das Was­ser war für Klein­kin­der ziem­lich kalt. Der Grund: Das Be­cken hat Un­dich­tig­kei­ten, die zu ei­nem Ver­lust von bis zu 800 Li­tern Was­ser täg­lich füh­ren. Das nach­ge­füll­te Frisch­was­ser lässt sich aber nicht in­ner­halb von zwölf St­un­den aus­rei­chend er­wär­men. Kurz und knapp brach­te es Ralf Ma­gney, der in den ver­gan­ge­nen ein­ein­halb Jah­ren über 4000 eh­ren­amt­li­che Ar­beits­stun­den in die Frei­badtech­nik steck­te (teils mit eben­falls eh­ren­amt­li­cher Un­ter­stüt­zung der In­stal­la­teu­re Jo­chen Schnell und Man­fred Ban­sen), auf den Punkt: „Das Klein­kind­be­cken ist tot.“Sein Ziel: Der Bau ei­nes neu­en Be­ckens mit ent­spre­chen­der Ver­roh­rung, da­mit die neue Bio­mas­sen­heiz­an­la­ge auch das Ba­by­be­cken er­wärmt.

Die­ses Vor­ha­ben wür­de ei­ne In­ves­ti­ti­on von ge­schätzt knapp 10.000 Eu­ro mit sich brin­gen, für die der SVFD in die „Ta­sche“grei­fen müss­te. Des­sen Ver­tre­ter über­brach­ten den 18 An­we­sen­den gu­te Nach­rich­ten: Erst­mals seit der Über­nah­me der Trä­ger­schaft von der Stadt durch den SVFD kommt der Ver­ein oh­ne Zu­schuss vom FFD aus. „Na­tür­lich bleibt im­mer ei­ne Lü­cke, aber die­se Un­ter­de­ckung krie­gen wir in die­sem Jahr mit dem jähr­li­chen Zu­schuss der Stadt ab­ge­deckt“, sag­te Ste­fan Wurth (SVFD). 2017 sei auf­grund not­wen­di­ger Sa­nie­run­gen mit 160.000 Eu­ro ein„re­la­tiv teu­res Jahr“ge­we­sen, in 2018 rech­net der SVFD mit Aus­ga­ben von 120.000 Eu­ro. Al­ler­dings ver­bucht der SVFD dank der 30.000 Be­su­cher in den dies­jäh­ri­gen Som­mer­fe­ri­en Ein­nah­men von 87.000 Eu­ro (2017: „Ne­ga­tiv­re­kord“mit 8000 Be­su­chern und 25.000 Eu­ro Ein­nah­men).

Beim nächs­ten Ar­beits­ein­satz der Ak­ti­ven am Sams­tag, 27. Ok­to­ber, sol­len ab 9 Uhr die Rä­um­lich­kei­ten in den Frei­bad­ge­bäu­den aus­ge­räumt werden, da­mit Ma­gney noch vor dem Win­ter die Ra­dia­to­ren und da­zu­ge­hö­ri­gen Roh­re zur Be­hei­zung ein­bau­en kann.

Der FFD-Vor­sit­zen­de Micha­el Un­be­haun reg­te die Ein­rich­tung wei­te­rer Ar­beits­grup­pen (AG) zur Ver­tei­lung der Auf­ga­ben an. Die AG „Kas­sen­kräf­te“und „Lie­gen-Ver­leih“wür­den funk­tio­nie­ren. Auf Un­be­haun­sVor­schlag hin be­schloss die Ver­samm­lung ei­ne Er­hö­hung der Bei­trä­ge für die Er­wach­se­nen un­ter den 414 FFD-Mit­glie­dern. Sie zah­len zu­künf­tig 24 Eu­ro (bis­her: zwölf ) im Jahr. Der Bei­trag von sechs Eu­ro für Kin­der, Schü­ler und Stu­den­ten bleibt be­ste­hen.

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