Ab so­fort gibt es an der Ring­stra­ße ei­ne In­sel

Bergische Morgenpost Remscheid - - STADTPOST -

(s.n.) Seit der Sa­nie­rung des Teil­stücks der Ring­stra­ße Rich­tung Ha­cken­berg ver­mis­sen ins­be­son­de­re die Se­nio­ren in Hö­he der Christ­hau­ser Stra­ße die Que­rungs­hil­fe. Sie füh­len sich ver­un­si­chert und ha­ben ge­ra­de bei star­kem Ver­kehr Angst, über die Stra­ße zu ge­hen. Ge­rald Hein, Fach­dienst­lei­ter Stra­ßen- und Brü­cken­bau, er­klärt, was die Tech­ni­schen Be­trie­be Rem­scheid (TBR) hier aus­füh­ren wer­den: „Da kommt auf je­den Fall noch et­was hin“, be­tont er: Wenn das De­si­gner Out­le­tCen­ter (DOC) ent­ste­he, sei hier an der Stel­le ei­ne Am­pel vor­ge­se­hen. Licht­zei­chen­an­la­ge heißt die­se auf Be­hör­den­deutsch.

Wenn die Stadt aber jetzt ei­ne Mit­tel­in­sel bau­en wür­de und die in drei Jah­ren wie­der abrei­ßen müs­se, wür­de sie sich dem Vor­wurf aus­set­zen, Geld ver­schwen­det zu ha­ben. Aber we­gen der Si­cher­heit der Fuß­gän­ger si­cher­ten die TBR zu­letzt zu, dort „ei­ne pro­vi­so­ri­sche In­sel ein­zu­rich­ten“.

Die wer­de so aus­se­hen, dass bei­der­seits des ei­gent­li­chen Über­gangs ein Be­ton­schacht­ring steht, in dem sich ei­ne rot-wei­ße Ba­ke und ein Schild mit wei­ßem Pfeil auf blau­em Grund be­fin­det (Ge­bot: „rechts vor­bei­fah­ren“), kün­dig­te man an. Das sei ei­ne Ver­kehrs­in­sel oder Über­que­rungs­hil­fe. Dann ging al­les ganz schnell. Am Di­ens­tag rück­ten TBRMit­ar­bei­ter an und rich­te­ten die pro­vi­so­ri­sche Que­rungs­hil­fe ein – zur all­ge­mei­nen Zuf­rie­den­heit al­ler Be­trof­fe­nen.

Von An­fang Au­gust herrsch­te in die­sem Ab­schnitt bis Mit­te Ok­to­ber re­ger Bau­stel­len-Be­trieb – den zwei­ten Bau­ab­schnitt der Ring­stra­ße galt es da­bei ab­zu­ar­bei­ten. Doch die­ser zwei­te gra­vie­ren­de Ein­griff in den Len­ne­per Stra­ßen­ver­kehr konn­te er­freu­lich zü­gig er­le­digt wer­den.

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