Zer­stör­tes Bank­sy-Bild wird tat­säch­lich ver­kauft

Bergische Morgenpost Remscheid - - KULTUR -

LON­DON (ap) Die ge­win­nen­de Bie­te­rin für ei­ne Bank­sy-Ma­le­rei, die sich bei ei­ner Auk­ti­on selbst zer­stör­te, will den Kauf trotz­dem tä­ti­gen. Dar­über in­for­mier­te das Auk­ti­ons­haus Sothe­by‘s. Die eu­ro­päi­sche Samm­le­rin ha­be ein­ge­wil­ligt, 1,04 Mil­lio­nen Pfund (rund 1,2 Mil­lio­nen Eu­ro) für das Kunst­werk „Girl With Bal­loon“zu zah­len. Kurz nach dem Auk­ti­ons­ham­mer­schlag glitt die un- te­re Hälf­te der Ma­le­rei durch ei­nen Ak­ten­ver­nich­ter, der im Bil­der­rah­men ver­steckt war. Sothe­by‘s teil­te mit, die Ma­le­rei tra­ge den neu­en Ti­tel „Lo­ve is in the Bin“. Sie sei „das ers­te Kunst­werk in der Ge­schich­te, das li­ve wäh­rend ei­ner Auk­ti­on ge­schaf­fen wur­de.“Bank­sy hat sei­ne voll­stän­di­ge Iden­ti­tät nie ent­hüllt. Der Künst­ler fing mit Graf­fi­ti auf Ge­bäu­den in En­g­land an.

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