Schnul­ler­spen­der für ru­hi­ge Näch­te

Bergische Morgenpost Wermelskirchen - - NORDRHEIN-WESTFALEN - VON SASKIA NOTHOFER

Die Mes­se „Kind+Ju­gend“in Köln prä­sen­tiert prak­ti­sche Neu­hei­ten für Kin­der.

KÖLN Er sieht aus wie ein bun­ter Sei­fen­spen­der und lässt sich ganz ein­fach am Kin­der­bett­chen be­fes­ti­gen: der Schnul­ler­spen­der von Bin­ky­box. „Er soll den El­tern ei­ne ru­hi­ge Nacht be­sche­ren“, er­klärt Er­fin­der Se­bas­ti­an Stahl. Denn an­statt zu schrei­en, weil der Schnul­ler fehlt, wo­durch die El­tern auf­wa­chen, kön­nen sich Kin­der ab et­wa zehn Mo­na­ten ein­fach an ih­rem Schnul­ler­spen­der be­die­nen.

Ob al­so prak­ti­sche Hel­fer­lein wie die­se, Spiel­zeug, Kin­der­wa­gen, Kin­der­bett­chen, Lauf­rad, Wi­ckel­ta­sche oder App-ge­steu­er­tes Ul­tra­schall­ge­rät: Auf der Mes­se „Kind+Ju­gend“, die von ges­tern bis Sonn­tag, 17. Sep­tem­ber, in Köln statt­fin­det, wer­den in­no­va­ti­ve Pro­duk­te aus al­ler Welt vor­ge­stellt.

So ver­wan­delt et­wa das Ti­pi-Zelt der spa­ni­schen Mar­ke No­bo­di­noz je­des Kin­der­zim­mer in ei­nen Aben­teu­er­spiel­platz. Es ist das ers­te die­ser Art auf dem Markt und zeich­net sich durch ein­fa­ches De­sign und na­tür­li­che gra­fi­sche Mus­ter aus. Eben­falls zum Spie­len sind die Hand­pup­pen von Li­ving Pup­pets. Neue Mo­del­le gibt es et­wa in Form von Di­nos, klei­nen Mons­tern und Lang­hals­vö­geln. „Hand­pup­pen kom­men im­mer gut an, denn sie sind di­gi­tal nicht zu er­set­zen“, sagt Björn Fi­scher von Li­ving Pup­pets. Zwar kön­ne man Kin­dern Vi­de­os vor­set­zen, doch ge­ra­de im päd­ago­gisch-the­ra­peu­ti­schen Be­reich sei­en Hand­pup­pen wei­ter­hin be­liebt.

Ein neu­es Mul­ti­ta­lent un­ter den Ba­bytra­gen ist die „Om­ni 360“von Erg­o­ba­by. Denn sie wächst vom Neu­ge­bo­re­nen bis zum Klein­kind mit und ist in vier ver­schie­de­nen Po­si­tio­nen zu tra­gen. Die Ent­wick­lung fand in Zu­sam­men­ar­beit mit Phy­sio­the­ra­peu­ten statt, und die ge­pols­ter­te Kopf- und Na­cken­stüt­ze bie­tet Ba­bys Schutz und Halt. Kin­der mit ei­nem Kör­per­ge­wicht von 3,5 bis 15 Ki­lo­gramm kön­nen in der Tra­ge trans­por­tiert wer­den.

Nicht nur prak­tisch, son­dern auch si­cher ist der Ma­xi-Co­si-Kin­der­sitz mit Air­bags. Laut Her­stel­ler ist die­ser 50 Pro­zent si­che­re­rer als an­de­re Kin­der­sit­ze –nur 0,01 Se­kun­den nach dem Auf­prall sol­len die Air­bags ak­ti­viert, nach ei­ner Se­kun­de dann auf­ge­bla­sen sein.

Für Früh­ge­bo­re­ne und Ba­bys mit emp­find­li­cher Haut oder Hau­ter­kran­kun­gen hat der bul­ga­ri­sche Her­stel­ler An­gel Ba­by den Bo­dy „My Skin Sen­si­tiv“ent­wi­ckelt. Der Bo­dy be­steht aus zwei Stoff­schich­ten und ist naht­los an­ge­fer­tigt, um Hau­tir­ri­ta­tio­nen zu ver­mei­den. Die in­ne­re Schicht ist mit na­tür­li­chen an­ti­bak­te­ri­el­len Mit­teln be­han­delt. Die äu­ße­re Schicht be­steht aus wei­cher Baum­wol­le und ist mit ver­schie­de­nen De­signs be­druckt.

Und auch der Ge­schmack der El­tern kommt auch nicht zu kurz: Die Spiel­uh­ren von Mel­li­pou las­sen Lie­der von Cold­play, Ade­le, den Scor­pi­ons oder Stevie Won­der er­klin­gen.

Ma­xi-Co­si mit Air­bags schützt bei Un­fäl­len.

Ti­pi-Zelt der spa­ni­schen Mar­ke No­bo­di­noz.

FO­TOS: SNO

Schnul­ler­spen­der für Klein­kin­der.

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