PRESSESCHAU

Bersenbrucker Kreisblatt - - EINBLICKE -

Die Zei­tung kommentiert das Pes­co-Mi­li­tär­pro­jekt der EU:

„Hof­fent­lich bleibt die Eu­ro­päi­sche Uni­on bei die­sem Pro­jekt nicht ste­hen, son­dern ent­wi­ckelt end­lich die Steu­er-, Fi­nanz- und So­zi­al­uni­on wei­ter, so wie es der fran­zö­si­sche Staats­prä­si­dent Ma­cron vor­ge­schla­gen hat. Be­dau­er­lich wä­re, wenn die Bun­des­re­gie­rung un­ter der Füh­rung von Kanz­le­rin Mer­kel Pes­co nur zu­ge­stimmt hät­te, um die strit­ti­ge­ren Vor­schlä­ge Ma­crons nicht mehr dis­ku­tie­ren zu müs­sen. Das wä­re ein fau­ler Kom­pro­miss. Die EU muss auch nach Pes­co wei­te­re Schrit­te un­ter­neh­men, um das Fern­ziel ei­ner Ver­tei­di­gungs­uni­on er­rei­chen zu kön­nen.“ Das Lon­do­ner Blatt meint: „Po­len hat be­reits sei­ne Zwei­fel ge­äu­ßert. Die USA blei­ben skep­tisch, dass Na­to-Mit­glied­staa­ten tat­säch­lich mehr Geld (für die Ver­tei­di­gung) be­reit­stel­len. Und sie ver­mu­ten zu Recht, dass die Ener­gie, die auf die Pes­co ge­rich­tet wird, we­ni­ger mit der Angst vor Russ­land als mit dem Wunsch zu tun hat, sich ge­gen künf­ti­gen Druck durch US-Prä­si­dent Do­nald Trump zu wapp­nen. Letz­ten En­des könn­te ein Keil zwi­schen Ost- und We­st­eu­ro­pa so­wie zwi­schen Ame­ri­ka und die EU ge­trie­ben wer­den.“

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