Ab­gas­stan­dard be­las­tet Au­to­ab­satz

VW, Au­di und BMW be­son­ders be­trof­fen / Fol­gen für Nie­der­sach­sen

Bersenbrucker Kreisblatt - - NORDWEST - M.trim­born@noz.de dpa

WOLFS­BURG Die Au­to­bau­er ha­dern wei­ter mit dem neu­en Ab­gas- und Ver­brauchs­stan­dard WLTP. Volks­wa­gen han­del­te sich im Sep­tem­ber ein her­bes Mi­nus bei den Aus­lie­fe­run­gen ein, auch bei BMW hät­te es bes­ser lau­fen kön­nen. Und VW rech­net mit Be­las­tun­gen für die Ver­käu­fe in den kom­men­den Mo­na­ten, wie die Un­ter­neh­men mit­teil­ten.

Bei den Wolfs­bur­gern schlägt die Um­stel­lung auf das neue Prüf­ver­fah­ren (World­wi­de Har­mo­ni­zed Light Ve­hi­cles Test Pro­ce­du­re) nach wie vor am stärks­ten durch. Die Kern­mar­ke VW Pkw und an­de­re der zwölf Fahr­zeug­mar­ken des Kon­zerns hat­ten be­reits schwa­che Ab­satz­zah­len vor­ge­legt – nun stand für den Sep­tem­ber mit ins­ge­samt 827 700 aus­ge­lie­fer­ten Wa­gen ein Mi­nus von 18,1 Pro­zent zu Bu­che.

Por­sche hat nach neun Mo­na­ten noch rund 6 Pro­zent Au­tos mehr ver­kauft als im Vor­jahr. Auch hier dürf­ten die kom­men­den Mo­na­te ei­ne Her­aus­for­de­rung blei­ben. Die VW-Ober­klas­se­toch­ter Au­di hat­te im Sep­tem­ber gut ein Fünf­tel we­ni­ger Au­tos ver­kauft als vor ei­nem Jahr. Bei als ob Ita­li­ens Po­li­ti­ker dar­auf spe­ku­lie­ren, Geld von an­de­ren Eu­ro­staa­ten für die Ret­tung zu er­zwin­gen oder eben aus dem Eu­ro aus­zu­tre­ten. Ge­nau da soll­te die EU-Kom­mis­si­on ein Stopp­schild set­zen. Sie muss Rom klar­ma­chen, dass nie­mand auf Kos­ten an­de­rer Län­der le­ben kann. Auch das Ta­bu, dass kein Land aus dem Eu­ro­raum aus­tre­ten kann, muss fal­len. Sonst wä­re Eu­ro­pa auf dem Weg in die Trans­fer­uni­on – mit Deutsch­land als Zahl­meis­ter. BMW stand im Sep­tem­ber in Eu­ro­pa ein Ab­satz­rück­gang von knapp 5 Pro­zent zu Bu­che, was aber auch am schwa­chen bri­ti­schen Markt lag.

Die Ein­brü­che ha­ben auch die nie­der­säch­si­sche Kon­junk­tur im drit­ten Quar­tal aus­ge­bremst. Trotz­dem geht die In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer von ei­nem Wirt­schafts­wachs­tum von 1,7 Pro­zent aus.

lungs­un­fä­hig, kä­me der Eu­ro-Ret­tungs­schirm schnell an sei­ne Gren­zen.Was treibt die po­pu­lis­ti­sche Re­gie­rung Ita­li­ens nur an? Pa­thos und über­stei­ger­ter Na­tio­na­lis­mus ge­hö­ren wohl da­zu, aber auch Ent­täu­schung über EU-Part­ner, von de­nen Rom sich be­son­ders in der Flücht­lings­kri­se ver­las­sen fühlt. Es scheint,

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.