Heim­lich ver­ei­digt

Bersenbrucker Kreisblatt - - POLITIK -

um­strit­ten­der Staats­chef von Belarus, hat die Re­vo­lu­ti­on in sei­nem Land für ge­schei­tert er­klärt. „Das ist un­ser ge­mein­sa­mer Sieg“, sag­te er ges­tern bei der of­fi­zi­ell nicht an­ge­kün­dig­ten Amts­ein­füh­rung vor Hun­der­ten Gäs­ten im Un­ab­hän­gig­keit­s­pa­last der Haupt­stadt Minsk. „Wir ha­ben nicht nur ei­nen Prä­si­den­ten des Lan­des ge­wählt. Wir ha­ben un­se­re Wer­te ver­tei­digt, un­ser fried­li­ches Le­ben, die Sou­ve­rä­ni­tät und die Un­ab­hän­gig­keit.“Am Ran­de der Ze­re­mo­nie gab es er­neut Pro­tes­te ge­gen den 66-Jäh­ri­gen, der seit 26 Jah­ren an der Macht ist. 2020 wer­de in die Ge­schich­te als „sehr emo­tio­na­les Jahr“ein­ge­hen, sag­te Lu­ka­schen­ko, nach­dem er den Amts­eid ab­ge­legt hat­te. Die Ver­su­che, das Land zu ver­nich­ten, sei­en ge­schei­tert. Hun­dert­tau­sen­de Men­schen hat­ten nach der Prä­si­den­ten­wahl vom 9. Au­gust ge­gen Lu­ka­schen­ko pro­tes­tiert und sei­nen Rück­tritt ge­for­dert. Die Amts­ein­füh­rung war nicht an­ge­kün­digt wor­den. Be­ob­ach­ter spra­chen von ei­ner „Ge­heim­ope­ra­ti­on“. Die EU er­kennt Lu­ka­schen­ko nicht als le­gi­ti­men Prä­si­den­ten an. Russ­land hat­te ihm zum Sieg gra­tu­liert.

dpa/Fo­to: dpa/Ma­xim Gu­chek

Alex­an­der Lu­ka­schen­ko,

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