Bür­ger­schüt­zen neh­men Schieß­be­trieb wie­der auf

Ver­eins­po­kal­schie­ßen ab­ge­sagt / Hy­gie­ne­kon­zept er­ar­bei­tet

Bersenbrucker Kreisblatt - - SG FÜRSTENAU / SG NEUENKIRCH­EN -

FÜRS­TEN­AU Der Bür­ger­schüt­zen­ver­ein Fürs­ten­au nimmt sei­nen Schieß­be­trieb wie­der auf. Im Zu­ge der Co­ro­na-Be­schrän­kun­gen ha­be auch der Schüt­zen­ver­ein zu­nächst sei­ne Übungs­aben­de ein­stel­len müs­sen, teilt der Ver­ein mit. Er ha­be die Zeit ge­nutzt, ein Hy­gie­ne­kon­zept zu ent­wi­cke­len, das die Si­cher­heit al­ler Teil­neh­mer ge­währ­leis­te.

Un­ter an­de­rem sieht das Kon­zept vor, dass je­der Schüt­ze ein Ge­wehr be­kommt, das er wäh­rend der Schieß- und Übungs­zeit aus­schließ­lich nut­zen kann. Es wer­de nach dem Ge­brauch so des­in­fi­ziert, dass es si­cher von dem nächs­ten Schüt­zen ge­nutzt wer­den kön­ne. „Da­zu zählt ins­be­son­de­re, dass die Bau­tei­le des Ge­wehrs des­in­fi­ziert wer­den, die in di­rek­tem Kon­takt mit der Haut oder dem Atem des Schüt­zen stan­den“, er­klärt Fre­de­rik Goh­mann, zu­stän­dig für die Öf­fent­lich­keits­ar­beit bei den Bür­ger­schüt­zen. Dem Bür­ger­schüt­zen­ver­ein sei es wich­tig, den Schieß­be­trieb wie­der­auf­zu­neh­men, zugleich sei es aber noch wich­ti­ger dies nur durch­zu­füh­ren, wenn die Ge­sund­heit der Be­tei­lig­ten nicht ge­fähr­det wer­de. Aus die­sem Grund sei ein um­fas­sen­des Hy­gie­ne­kon­zept er­ar­bei­tet wor­den. „Das Kon­zept sieht zwin­gend vor, dass der Min­dest­ab­stand von 1,5 Me­tern ein­ge­hal­ten wer­den muss. Im ge­sam­ten

Ge­bäu­de herrscht Mas­ken­pflicht. Die Mas­ken dür­fen nur zum tat­säch­li­chen Schie­ßen ab­ge­nom­men wer­den. Auch da­bei han­delt es sich um Sport“, so Fre­de­rik Goh­mann wei­ter. Die Schieß­meis­ter und die wei­te­ren Ver­ant­wort­li­chen sei­en an­ge­hal­ten, auf die Ein­hal­tung des Kon­zepts zu ach­ten.

Da­mit ein­her ge­he lei­der auch die Ab­sa­ge des tra­di­tio­nel­len Ver­eins­po­kal­schie­ßens am letz­ten Wo­che­n­en­de im Sep­tem­ber. „Uns ist die Si­cher­heit der Teil­neh­mer wich­tig, und es ist schlicht nicht mög­lich, je­des Ge­wehr nach je­dem Schuss ei­nes Teil­neh­mers zu des­in­fi­zie­ren“, so der ers­te Schieß­meis­ter Jür­gen Hem­me. Das Ver­eins­po­kal­schie­ßen lau­fe in der Re­gel so ab, dass pro Po­kal ein Ge­wehr von meh­re­ren Schüt­zen ge­nutzt wer­de. „Wir wür­den die gan­ze Ver­an­stal­tung in die Län­ge zie­hen und die Span­nung, die das Po­kal­schie­ßen aus­macht, wür­de auch völ­lig ver­lo­ren ge­hen“, stellt Jür­gen Hem­me fest. Wich­ti­ger sei den Schieß­meis­tern, dass der Schieß­be­trieb wie­der durch­ge­führt wer­den kann.

Das Übungs­schie­ßen fin­det frei­tags in der Zeit von 17 bis 18 Uhr für Kin­der und Ju­gend­li­che so­wie von 18 bis 19 Uhr für Er­wach­se­ne statt. Das Hy­gie­ne­kon­zept ist auf der die Home­page des Ver­eins ab­ruf­bar: www.bsv1658. de.

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