Bersenbrucker Kreisblatt

Wir­bel um an­geb­li­che Ret­tungs­ak­ti­on für Lö­wen

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NÜRN­BERG Im Wir­bel um die Zu­kunft des Lö­wen Su­ba­li im Nürn­ber­ger Tier­gar­ten hat die Stadt Nürn­berg nun ein Macht­wort ge­spro­chen: Der Lö­we bleibt in Nürn­berg, auch für den Fall, dass er zeu­gungs­un­fä­hig sein könn­te. „Der Tier­gar­ten plant der­zeit kei­nen Lö­wen­trans­port, und es gibt zur­zeit auch kei­ne Plä­ne, die Si­tua­ti­on des Lö­wen in Nürn­berg zu ver­än­dern“, stell­te Tier­gar­ten-Di­rek­tor Dag Encke ges­tern klar.

Ei­ne PR-Ak­ti­on des Ra­dio­sen­ders An­ten­ne Bay­ern hat­te zwi­schen­zeit­lich für Un­ru­he ge­sorgt. Der Sen­der hat­te auf sei­ner Face­book-Sei­te mit­ge­teilt, er wer­de ei­ne Rei­se für den Lö­wen in ei­nen Wild­kat­zen-Park in Süd­afri­ka or­ga­ni­sie­ren für den Fall, dass sich der Tier­gar­ten Nürn­berg für die Tö­tung des Tie­res ent­schei­den soll­te. „Dass das Le­ben des Lö­wen we­der ak­tu­ell noch fak­tisch ge­fähr­det ist, ist seit Wo­chen hin­rei­chend in den Me­di­en kom­mu­ni­ziert wor­den“, sag­te Encke da­zu.

Um die Zu­kunft von Su­ba­li war in den ver­gan­ge­nen Wo­chen ei­ne De­bat­te ent­brannt. Wenn das 14 Jah­re al­te Zoo­tier un­frucht­bar wä­re, könn­te es nicht mehr im Nürn­ber­ger Tier­gar­ten blei­ben, da es dort nur Platz für zwei Lö­wen ge­be, die sich ver­meh­ren sol­len.

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