Schmalzl will bei Stutt­gart 21 nicht mit ab­stim­men

Bietigheimer Zeitung - - Stuttgart -

STUTT­GART (ks). Jo­han­nes Schmalzl, seit Di­ens­tag neu­er Haupt­ge­schäfts­füh­rer der In­dus­trie­ und Han­dels­kam­mer Re­gi­on Stutt­gart (IHK), bleibt vor­erst Mit­glied im Auf­sichts­rat der Deut­schen Bahn AG. Schmalzl (FDP) war zu­vor Mi­nis­te­ri­al­di­rek­tor im Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Fi­nan­zen und hat­te das Auf­sichts­rats­man­dat zum 31. Ok­to­ber nie­der­ge­legt. Da sei­ne Nach­fol­ge erst mit Bil­dung des neu­en Bun­des­ka­bi­netts ent­schie­den wer­den kann, ha­be ihn die Bun­des­re­gie­rung ge­be­ten, sein Man­dat bis da­hin ge­schäfts­füh­rend wei­ter wahr­zu­neh­men, teil­te die IHK auf An­fra­ge mit. Die­ser Bit­te ha­be er ent­spro­chen. Soll­te die Nach­fol­ge bis zur Sit­zung am 13. De­zem­ber nicht ge­klärt sein und bei der Sit­zung ei­ne Be­schluss­fas­sung zu Stutt­gart 21 ge­plant sein, will Schmalzl dar­an nicht mit­wir­ken. „Ich kann mit Blick auf die Po­si­tio­nie­rung der IHK­Voll­ver­samm­lung ei­ne Be­fan­gen­heit nicht aus­schlie­ßen. Ich möch­te aber je­den An­schein ei­ner Be­fan­gen­heit ver­mei­den“, so Schmalzl. S 21 ist in der IHK um­strit­ten, wird aber mehr­heit­lich po­si­tiv ge­se­hen. Die kam­mer­kri­ti­sche Kak­te­en­G­rup­pe (32 der 100 Sit­ze in der Voll­ver­samm­lung) äu­ßert sich ab­leh­nend. Der Auf­sichts­rat soll Gut­ach­ten zu Stutt­gart 21 er­hal­ten. Dar­aus könn­te sich die Fi­nan­zie­rungs­fra­ge stel­len.

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