SMS für dich

Blu-ray Magazin - - Komödie - LEA BOSS

Cla­ra Som­mer­felds (Ka­ro­li­ne Her­furth) Ver­lob­ter ist vor ei­ni­ger Zeit ge­stor­ben und jetzt ver­sucht sie mit Hil­fe ih­rer bes­ten Freun­din Kat­ja (No­ra Tschirner) ein neu­es Le­ben zu be­gin­nen. Doch al­les ist vol­ler Er­in­ne­run­gen und so greift sie zu un­ge­wöhn­li­chen Mit­teln, um mit dem Ver­lust klar zu kom­men. In ei­nem Kar­ton fin­det Cla­ra ihr al­tes Han­dy und fängt an, Nach­rich­ten an die Num­mer ih­res Ver­lob­ten zu schi­cken. Doch mitt­ler­wei­le wur­de die­se Num­mer an je­mand an­de­ren ver­ge­ben; an Mark. Mark (Fried­rich Mü­cke) ist Re­por­ter ei­ner Zei­tung und ei­gent­lich nicht ro­man­tisch ver­an­lagt, was sich je­doch än­dert, als er SMS ei­ner un­be­kann­ten Num­mer er­hält. Er macht sich auf die Su­che nach dem ge­heim­nis­vol­len Ab­sen­der, der so sehr sein Herz be­rührt…

Le­bens­weis­heit trifft Ro­man­tik

Cla­ra ist ei­ne ver­zwei­fel­te Frau, die nach ih­rem Glück sucht. Dies ist zwar ei­ne tra­gi­sche Grund­la­ge, den­noch gibt es vie­le lus­ti­ge und hei­te­re Mo­men­te. Da­her lau­tet die gro­ße Bot­schaft des Films wohl: Das Le­ben geht wei­ter! Grund­la­ge für die­sen Film ist der gleich­na­mi­ge Ro­man von So­fie Cra­mer. „SMS für Dich“strotzt nur so vor Hu­mor und nutzt das Hand­lungs­ve­hi­kel des Zu­falls, um die Prot­ago­nis­ten auf lei­der recht kon­stru­iert wir­ken­de Art zu­sam­men­zu­füh­ren. Bis auf den An­fang des Plots ist der Rest ab­so­lut vor­her­seh­bar, was aber hier ganz gut funk­tio­niert. Die Be­set­zung ist hoch­ka­rä­tig und die­ser An­spruch wird nicht ent­täuscht. No­ra Tschirner glänzt in ih­rer Pa­ra­de­rol­le ei­ner star­ken, jun­gen Frau mit lo­sem Mund­werk und auch Ka­ro­li­ne Her­furth, die in die­sem Film selbst Re­gie ge­führt hat, holt den Zu­schau­er von der ers­ten Sze­ne an ab. „SMS für dich“ist furcht­bar ro­man­tisch, hat aber mehr Tief­gang als an­de­re deut­sche Ko­mö­di­en. Der Sound­track ist zwar ex­trem kit­schig, je­doch wird im Film ge­zielt da­mit ge­spielt. Die Au­dio-Ab­mi­schung ist teil­wei­se nicht ganz so ge­lun­gen. Der Sound­track scheint zu den Dia­lo­gen recht laut ins Ver­hält­nis ge­setzt und es ist manch­mal nö­tig, die Laut­stär­ke nach­zu­re­geln, wenn man nicht von ei­nem Schla­ger sprich­wört­lich er­schla­gen wer­den möch­te. Schon oft hat in der Film­ge­schich­te je­mand ei­nen ge­lieb­ten Men­schen ver­lo­ren und auf über­ra­schen­de Art und Wei­se ei­ne neue Lie­be ge­fun­den. Be­trach­tet man je­doch die­sen Film in Kon­kur­renz mit an­de­ren deut­schen Ko­mö­di­en, so ist die­se de­fi­ni­tiv ganz oben da­bei.

Das al­te The­ma der über­ra­schen­den Lie­be nach ei­nem schwe­ren Ver­lust, neu auf­ge­rollt: Cla­ra (Ka­ro­li­ne Her­furth) ver­sucht mit Mark (Fried­rich Mü­cke) ei­nen Neu­an­fang in Sa­chen Lie­be

Mit gu­ten Freun­den lebt es sich bes­ser: Kat­ja (No­ra Tschirner) steht ih­rer Bes­ten bei

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