Dennis Wes­sel­kamp peilt Platz un­ter den ers­ten drei an

Bas­ket­ball: Trai­ner des TuS Bram­sche im BN-In­ter­view – Sai­son­start am nächs­ten Sams­tag ge­gen die SG Braun­schweig

Bramscher Nachrichten - - LOKALSPORT - Von Sa­scha Kna­pek

BRAM­SCHE. Be­vor die Re­gio­nal­li­ga-Bas­ket­bal­ler des TuS Bram­sche am nächs­ten Sams­tag vor hei­mi­scher Ku­lis­se ge­gen Braun­schweig in die neue Sai­son star­ten, ha­ben wir Trai­ner Dennis Wes­sel­kamp zum In­ter­view ge­trof­fen und ihn zum Team so­wie zu der be­vor­ste­hen­den Spiel­zeit be­fragt.

Herr Wes­sel­kamp, wie läuft die ers­te Sai­son­vor­be­rei­tung als Red-De­vil­sHe­ad­coach bis­her?

Gar nicht so ein­fach, wie ich es mir am An­fang vor­ge­stellt ha­be. Nach ei­nem gu­ten Start vor rund neun Wo­chen dau­er­te es dann ei­ne gan­ze Wei­le, bis wir end­lich un­ser ers­tes kom­plet­tes Te­am­trai­ning zu­sam­men hat­ten. Im Gro­ßen und Gan­zen ha­ben wir bis jetzt aber trotz­dem ei­ne or­dent­li­che Vor­be­rei­tung hin­ter uns ge­bracht.

Das Team ist fast kom­plett zu­sam­men­ge­blie­ben. Wie wich­tig ist das ge­ra­de für den Be­ginn ei­ner Sai­son? Das ist schon ein sehr wich­ti­ger Aspekt für uns. Je­der Spie­ler kennt sei­ne Rol­le schon, aber weiß auch, dass mit Sai­son­be­ginn die Kar­ten neu ge­mischt wer­den und sich kein Spie­ler auf sei­nen Lor­bee­ren aus­ru­hen kann. Der Kon­kur­renz­kampf um Ein­satz­zei­ten ist in vol­lem Gan­ge. Das schweißt uns in der Vor­be­rei­tung auch sehr zu­sam­men, je­der Spie­ler brennt auf sei­ne Ein­satz­chan­cen und ar­bei­tet da­bei sehr gut mit. Mit De­rick Po­pe ist ein neu­er US-Ame­ri­ka­ner in Bram­sche. Was zeich­net ihn als Spie­ler aus? De­rick ist für mich ein ab­so­lu­ter Glücks­griff. Nach­dem wir ihn schon früh in der Sai­son­pau­se un­ter Ver­trag ge­nom­men ha­ben, war die Vor­freu­de auf das Ken­nen­ler­nen sehr groß. Als De­rick nach sei­ner An­kunft dann das Team ken­nen­ge­lernt hat und er im Test­spiel ge­gen Bre­men sein De­büt ge­ge­ben hat, war ich von sei­nen Qua­li­tä­ten völ­lig über­zeugt. Al­les, was man vor­ab be­spro­chen hat, oder das, was wir auf Vi­de­os zu se­hen be­ka­men, wur­de von ihm über­trof­fen. Dank sei­ner Fä­hig­kei­ten an bei­den En­den des Courts so­wie De­ricks mensch­li­chen Qua­li­tä­ten ist er für das Team und mich als Trai­ner ei­ne rie­si­ge Be­rei­che­rung.

Wie lau­tet Ihr Sai­son­ziel? Wie auch schon in der Vor­sai­son wer­den wir ver­su­chen, vor den bes­ten Fans der Li­ga den bes­ten Bas­ket­ball zu zei­gen. Mit sehr viel Ein­satz, Kampf und Lei­den­schaft wer­den wir in je­des Spiel ge­hen und ver­su­chen, die Fans mit­zu­rei­ßen. Ein Platz un­ter den ers­ten drei wür­de ich als Ziel an­pei­len. Was dann in der zwei­ten Sai­son­hälf­te mög­lich ist, müs­sen wir mal schau­en.

Wen se­hen Sie als Meis­ter­schafts­aspi­ran­ten und größ­te Kon­kur­ren­ten?

Zu den Meis­ter­schafts­aspi­ran­ten wür­de ich in die­ser Sai­son die Mann­schaf­ten der Lan­gen­ha­gen Li­ons und so­gar die Auf­stei­ger von der SG Braun­schweig nen­nen. Lan­gen­ha­gen, die in der Som­mer­pau­se ih­ren Ka­der neu struk­tu­riert ha­ben und da­durch noch mal an Qua­li­tät ge­won­nen ha­ben, se­he ich in die­ser Sai­son als kla­ren Fa­vo­ri­ten an. Kei­ne Über­ra­schung in der Li­ga wird für uns die SG Braun­schweig sein. Das „Farm Team“der Braun­schwei­ger Bun­des­li­ga­mann­schaft wird durch die gu­te Nach­wuchs­ar­beit und durch er­fah­re­ne Spie­ler ein ernst zu neh­men­der Geg­ner um die obe­ren Plät­ze sein.

Die Li­ga be­steht dies­mal nur aus zehn Teams. Das be­deu­tet nur 18 Spie­le in rund sie­ben Mo­na­ten. Se­hen Sie da ein mög­li­ches Pro­blem in Sa­chen Spiel­rhyth­mus?

Dar­über ha­be ich mir schon mei­ne Ge­dan­ken ge­macht. Aber ich se­he da über­haupt kein Pro­blem. Hier im Be­zirk und dar­über hin­aus ste­hen wir mit vie­len Mann­schaf­ten in ei­nem gu­ten Kon­takt, so­dass wir die ein oder an­de­ren spiel­frei­en Wo­che­n­en­den zum Re­ge­ne­rie­ren nut­zen könn­ten oder mit Freund­schafts­spie­len aus­fül­len wer­den, da­mit wir im Rhyth­mus blei­ben.

Fo­to: Rolf Kam­per

Red-De­vils-Coach Wes­sel­kamp. Dennis

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