Fi­li­gra­ne Schön­heit

Grä­ser ver­lei­hen Gär­ten Struk­tur

Bramscher Nachrichten - - GARTENRUNDGANG IM OKTOBER -

juk OS­NA­BRÜCK. Grä­ser voll­brin­gen das Kunst­stück, gleich­zei­tig Hin­gu­cker und Ru­he­pol im Gar­ten zu sein. Im Herbst ha­ben Zier­grä­ser ih­ren Hö­he­punkt. Im Win­ter soll­ten sie un­be­dingt ste­hen blei­ben, denn auch dem win­ter­li­chen Gar­ten ver­lei­hen sie wei­ter Struk­tur.

Rei­ne Grä­ser­gär­ten sind seit ei­ni­gen Jah­ren auf dem Vor­marsch. Sie sind den nord­ame­ri­ka­ni­schen Pr­ä­rie­land­schaf­ten nach­emp­fun­den. Wer nicht so weit ge­hen will, lieb ge­won­ne­ne hei­mi­sche Stau­den aus dem Gar­ten zu ver­ban­nen und ganz kon­se­quent auf Pr­ä­rie zu set­zen, schafft mit der ge­ziel­ten Pflan­zung von Zier­grä­sern eben­falls ein sehr schö­nes Er­schei­nungs­bild.

Bei der Ent­schei­dung für Grä­ser ist es sinn­voll, sich das Gras in aus­ge­wach­se­ner Form vor­zu­stel­len und dann Men­ge und Stand­ort der ein­zel­nen Sor­ten fest­zu­le­gen. Zu leicht wird sonst zu viel auf ei­nen Stand­ort ge­pflanzt.

Wie bei an­de­ren Pflan­zen auch ent­steht ein har­mo­ni­sches Bild, wenn ge­wis­se Grä­ser in ei­nem Beet wie­der­holt wer­den. Klei­ne Lam­pen­put­zer­grä­ser (Pen­ni­s­e­tum) oder Fe­der­grä­ser (Sti­pa) zum Bei­spiel ma­chen sich in Grup­pen ein­ge­streut zwi­schen Stau­den sehr gut. Wo vie­le Grä­ser ge­pflanzt wer­den, ist zu be­den­ken, dass von ih­nen im Früh­jahr noch nicht viel zu se­hen ist. Blu­men­zwie­beln kön­nen die­se Lee­re sehr gut über­brü­cken.

Fo­to: Ju­lia Kuhl­mann

Ei­nen flau­schi­gen Kon­trast zu den star­ken Herbst­far­ben im Beet bil­det die­ses klei­ne Lam­pen­put­zer­gras.

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