FCR und Fürs­ten­au auf Au­gen­hö­he

Mit ei­nem Heim­sieg kann Bramsche den star­ken Auf­stei­ger über­flü­geln

Bramscher Nachrichten - - LOKALSPORT - Von Bern­hard Tripp

Zum pres­ti­ge­träch­ti­gen Nach­bar­schafts­du­ell emp­fängt der FCR am Sonn­tag die Spvg Fürs­ten­au. Bei­de ha­ben die letz­ten vier Spie­le nicht ver­lo­ren. Für den Auf­stei­ger geht die Aus­beu­te von neun Punk­ten in sie­ben Spie­len in Ord­nung. Mit „Sie­ben aus Acht“kann Bramsche aber auf Platz 13 nicht zuf­rie­den sein.

BRAMSCHE. Der ers­te Sai­son­sieg hat dem Selbst­ver­trau­en si­cher gut­ge­tan. FCRTrai­ner Hei­no van den Berg war nach dem 5:1 am Wie­der­hall über schwa­che Bip­pe­ner durch­aus er­leich­tert, dau­er­te es doch ei­ne Halb­zeit, bis sich die spie­le­ri­sche Über­le­gen­heit auch in To­ren nie­der­schlug. Nach dem An­schluss­tref­fer der Gäs­te aber zit­ter­te der FCR ei­ne Vier­tel­stun­de, ehe Jus­tin van den Berg das vor­ent­schei­den­de 3:1 ge­lang. Am Wo­che­n­en­de fiel die Be­geg­nung bei Schluss­licht Hun­te­burg ins Was­ser, so­dass der zwei­te Streich nicht gleich fol­gen konn­te.

In der Spiel­pau­se blie­ben die Bram­scher nicht un­tä­tig. Van den Berg führ­te zahl­rei­che Ein­zel­ge­sprä­che, um die jun­ge Mann­schaft op­ti­mal ein­zu­stel­len. Da­zu ge­hört nicht zu­letzt, dass je­der Spie­ler sich gut vor­be­rei­tet, um von An­fang an hell­wach und kon­zen­triert ins Spiel zu ge­hen und nur kei­nem Rück­stand hin­ter­her­zu­lau­fen. „Wir müs­sen statt­des­sen für un­se­re Si­cher­heit To­re vor­le­gen“, for­dert der FCR-Trai­ner, gleich das Heft in die Hand zu neh­men, oh­ne da­bei die Ab­wehr zu ver­nach­läs­si­gen und mit Ball­ver­lus­ten Fürs­ten­au in die Kar­ten zu spie­len.

Nor­bert Ort­land & Co. las­sen sich je­den­falls nicht zwei­mal bit­ten, wenn die Gast­ge­ber nicht sau­ber von hin­ten her­aus spie­len und nicht schnell ge­nug um­schal­ten. Um die Gäs­te erst gar nicht ge­fähr­lich bis zum Sech­zeh­ner kom­men zu las­sen, muss der FCR kom­pakt und si­cher ste­hen. Auf­stei­ger Fürs­ten­au hat er­folg­reich in der 1. Kreis­klas­se ei­nen Ge­ne­ra­ti­ons­wech­sel voll­zo­gen und ei­ge­nen viel­ver­spre­chen­den Nach­wuchs er­folg­reich in­te­griert. Wer nun mit sei­nem auf die Zu­kunft ge­rich­te­ten Kon­zept am wei­tes­ten ist, zeigt sich am Sonn­tag.

Van den Berg ist über­zeugt, dass der FCR „von der Be­leg­schaft her“bes­ser als der Gast auf­ge­stellt ist und al­les für lang er­war­te­te Er­folgs­er­leb­nis­se tut. Vom Heim­vor­teil konn­te Bramsche bis­her nicht pro­fi­tie­ren. Des­halb kommt es für den Bram­scher Trai­ner auf die Ta­ges­form an. „In ei­nem Spiel auf Au­gen­hö­he muss je­der ein­ge­setz­te Spie­ler hell­wach sein, um die Be­geg­nung für uns ent­schei­den zu kön­nen“, lau­tet sei­ne Rech­nung, die nach den letz­ten gu­ten Trai­nings­ein­drü­cken auf­ge­hen soll­te.

Bei an­ge­sag­tem Kai­ser­wet­ter ver­spre­chen die 90 Mi­nu­ten auf dem Wie­der­hall auf je­den Fall Span­nung und für die Zu­schau­er ei­nen in­ter­es­san­ten Fuß­ball­nach­mit­tag.

Fo­to: Rolf Kam­per

Er­folgs­er­leb­nis ge­gen Bip­pen: Zu ger­ne wür­den die Bram­scher am Sonn­tag auch ge­gen Fürs­ten­au über das ei­ne oder an­de­re Tor ju­beln.

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