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Bramscher Nachrichten - - POLITIK -

Aus Ber­lin heißt es zur Fi­nanz­kri­se in der Tür­kei:

„So viel Mut hät­te man den tür­ki­schen Zen­tral­ban­kern nicht zu­ge­traut. Spät ha­ben sie die Leit­zin­sen stark an­ge­ho­ben und sind da­mit dem Rat fast al­ler in­ter­na­tio­na­len Öko­no­men ge­folgt. Sie han­del­ten ge­gen die An­sa­ge von Re­cep Tay­yip Er­do­gan. Es ist gut denk­bar, dass der Staats­und Re­gie­rungs­chef den No­ten­ban­kern un­ter der Hand grü­nes Licht für die­sen Schritt ge­ge­ben hat.“

Die Mün­che­ner schrei­ben zum Ham­ba­cher Forst:

„Mag sein, dass der Wald am En­de wei­chen muss. Aber einst­wei­len müs­sen die Ket­ten­sä­gen ru­hen. Denn wenn in Ber­lin nun ei­ne Kom­mis­si­on über die Zu­kunft von Koh­le und Koh­le­re­vie­ren ver­han­delt, dann ste­hen auch gel­ten­de Ge­neh­mi­gun­gen zur De­bat­te. Die Bun­des­re­gie­rung will bis 2030 ei­nen Ökostrom­an­teil von 65 Pro­zent er­rei­chen. Das Ziel ist gut – be­gän­ne sie nur end­lich, dar­auf hin­zu­ar­bei­ten.“

Und in Ba­den-Ba­den meint man zum Fall Maa­ßen:

„Maa­ßen, der nicht mit der Si­cher­heits- und Mi­gra­ti­ons­po­li­tik der Bun­des­re­gie­rung ein­ver­stan­den ist, klebt an sei­nem Amt. Das reiht sich ein in die lan­ge Rei­he der Fäl­le, in de­nen Ver­ant­wort­li­che den Ab­gang in Eh­ren ver­passt ha­ben. Letzt­lich geht es nicht dar­um, ei­nem Ver­fas­sungs­schutz­prä­si­den­ten das Maul zu ver­bie­ten. In die­sem Fall al­ler­dings hat er nicht nur die Fak­ten­la­ge igno­riert, er hat auch hin­ter­rücks auf die Kanz­le­rin ge­zielt.“

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