Muss ich echt zum Arzt?

Bravo - - Beratung -

Vor al­lem, wenn du nicht weißt, was du über­haupt hast: Ja! Denn selbst harm­lo­se Sym­pto­me wie Mund­ge­ruch, Juck­reiz, Schwit­zen oder Pup­sen kön­nen auf die Dau­er zu quä­len­den Be­schwer­den wer­den oder ei­ne ernst­haf­te­re Er­kran­kung zur Ur­sa­che ha­ben. Je frü­her du des­halb zum Arzt gehst, des­to ein­fa­cher und schnel­ler fin­det sich ei­ne Lö­sung. Au­ßer­dem las­sen sich die meis­ten Krank­hei­ten, die als pein­lich emp­fun­den wer­den, leicht und er­folg­reich ­be­han­deln, weil sie für den Arzt zur täg­li­chen Rou­ti­ne ge­hö­ren. Um Miss­ver­ständ­nis­se zu ­ver­mei­den, schil­der mög­lichst deut­lich dein Pro­blem. Wenn du ihm nur den ­Aus­schlag an dei­nen Ar­men zeigst, aber den am Pe­nis oder der Schei­de ver­schweigst, wird er dich nicht rich­tig be­han­deln kön­nen. Es ist okay, wenn dei­ne Wor­te oder Ges­ten ver­ra­ten, wie schwer es dir fällt, dar­über zu spre­chen. Im ­Ge­gen­teil, das ver­an­lasst den Arzt nur da­zu, dir noch auf­merk­sa­mer zu­zu­hö­ren, dei­ne Be­schwer­den ernst zu neh­men und dir schnell und ver­ständ­nis­voll zu ­hel­fen. Na­tür­lich ab­so­lut ver­trau­lich, der Arzt er­zählt nichts wei­ter.

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