Schulz pocht auf Lohn­gleich­heit

Brettener Nachrichten - - POLITIK -

Ber­lin (AFP). Lohn­ge­rech­tig­keit, Be­gren­zung der Ma­na­ger­ge­häl­ter, kos­ten­lo­se Ki­tas: SPD-Kanz­ler­kan­di­dat Mar­tin Schulz hat sein 100-Ta­ge-Pro­gramm als mög­li­cher Bun­des­kanz­ler um­ris­sen. Er wol­le für ei­ne Po­li­tik ste­hen, die sich um die Ar­beit und das Le­ben der ganz nor­ma­len Bür­ger küm­me­re, sag­te er der „Bild am Sonn­tag“. Steu­er­sen­kun­gen lehnt er ab.

Im Fal­le ei­nes Sie­ges bei der Bun­des­tags­wahl im Sep­tem­ber will sich Schulz (Fo­to: dpa) als ers­tes für ei­ne Stär­kung der EU so­wie für die Ab­schaf­fung der Loh­n­un­gleich­heit zwi­schen Män­nern und Frau­en ein­set­zen. Dass Frau­en für die glei­che Ar­beit we­ni­ger ver­dien­ten als Män­ner, sei ei­ner der „größ­ten Un­ge­rech­tig­kei­ten“, sag­te Schulz der „BamS“. Das Ge­setz für Lohn­trans­pa­renz, das der Bun­des­tag in die­ser Wo­che ver­ab­schie­den wol­le, sei ein wich­ti­ger Schritt. „Aber das reicht nicht“, er­gänz­te Schulz. Nö­tig sei auch, dass ein ge­setz­li­ches Rück­kehr­recht von Teil­zeit auf Voll­zeit ein­ge­führt wer­de. „Wir müs­sen in der Ge­sell­schaft die At­mo­sphä­re ver­än­dern“, be­ton­te SPDChef Schulz.

Mar­tin Schulz

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