FKA for­dert: Wen­de so­fort

Brettener Nachrichten - - SÜDWESTECHO -

Sch­wet­zin­gen (dpa/lsw). Ih­re For­de­rung nach ei­ner kon­ser­va­ti­ven Wen­de der CDU ha­ben uni­ons­in­ter­ne Kri­ti­ker mit der um­strit­te­nen Grün­dung des neu­en „Frei­heit­li­chkon­ser­va­ti­ven Auf­bruchs in der Uni­on“(FKA) am Wo­che­n­en­de in Sch­wet­zin­gen ver­stärkt. Den Vor­wurf ei­ner schäd­li­chen Spal­tung im Wahl­jahr (sie­he Text links) wie­sen die An­ge­hö­ri­gen des rech­ten Flü­gels zu­rück. CDUChe­fin und Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel müs­se so­fort ei­nen mas­si­ven Kurs­wech­sel in der Flücht­lings­po- li­tik un­ter­stüt­zen, um Wäh­ler zu­rück­zu­ge­win­nen, sag­te FKA-Chef Alex­an­der Mitsch (Fo­to: dpa), ein 49-jäh­ri­ger Di­plomKauf­mann aus Hei­del­berg.

Der bun­des­weit ak­ti­ve FKA wen­det sich et­wa ge­gen die dop­pel­te Staats­bür­ger­schaft für Ein­wan­de­rer und for­dert wie die CSU ei­ne Ober­gren­ze für die Auf­nah­me von Flücht­lin­gen. Hilfs­pro­gram­me wie im Fall Grie­chen­lands und ei­nen EU-Bei­tritt der Tür­kei lehnt der FKA strikt ab. Kri­ti­ker wer­fen ihm ei­ne pro­gram­ma­ti­sche Nä­he zur AfD vor. Mitsch sag­te da­zu: „Po­si­tio­nen wer­den nicht au­to­ma­tisch da­durch falsch, dass die AfD sie ein­nimmt.“Er se­he aber ei­ne „kla­re Ab­gren­zung“zur AfD.

Bei der Wahl hin­ter ver­schlos­se­nen Tü­ren im Sch­wet­zin­ger Pa­lais Hirsch er­hielt Mitsch als ein­zi­ger Kan­di­dat den An­ga­ben zu­fol­ge 51 von 51 gül­ti­gen Stim­men. Zu sei­nen vier Stell­ver­tre­tern ge­hört das CSU-Mit­glied Tho­mas Jahn. Be­kann­tes­ter Red­ner beim FKA war Hes­sens frü­he­rer Kul­tus- und Jus­tiz­mi­nis­ter Chris­te­an Wa­gner.

A. Mitsch

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