Zur Per­son

Brettener Nachrichten - - ZEITGESCHEHEN - Ju­li­an Ass­an­ge

Der Jour­na­list und Pro­gram­mie­rer Ju­li­an Ass­an­ge sitzt seit fast fünf Jah­ren in der Bot­schaft Ecua­dors in Lon­don fest. Nun hat die Stock­hol­mer Staats­an­walt­schaft die Er­mitt­lun­gen we­gen Ver­ge­wal­ti­gungs­vor­wür­fen aus dem Jahr 2010 ge­gen ihn ein­ge­stellt. • Her­kunft: Ass­an­ge wur­de am 3. Ju­li 1971 im aus­tra­li­schen Towns­vil­le in Queens­land ge­bo­ren. Sein Va­ter be­trieb ein Wan­der­thea­ter. • Com­pu­ter: Ass­an­ge mach­te schon mit 16 Jah­ren ers­te Com­pu­ter-Er­fah­run­gen mit ei­nem Com­mo­do­re 64 und ver­schaff­te sich mehr­fach Zu­gang zu frem­den Rech­nern von Be­hör­den oder Un­ter­neh­men. • Wi­ki­leaks: Be­kannt wur­de Ass­an­ge als Mit­grün­der der Ent­hül­lungs­platt­form, die 2010 welt­weit Auf­se­hen mit Ver­öf­fent­li­chun­gen der Whist­leb­lo­we­r­in Chel­sea Man­ning er­reg­te. • Per­sön­lich­keit: Ass­an­ge gilt als schil­lern­de Per­sön­lich­keit, die je­doch auch vie­le brüs­kier­te. Sein eins­ti­ger Mit­strei­ter Da­ni­el Dom­scheit-Berg kri­ti­sier­te sei­nen au­to­ri­tä­ren Füh­rungs­stil und über­warf sich mit ihm. • Kri­tik: Kri­ti­ker wer­fen Ass­an­ge vor, mit den Ent­hül­lun­gen teils gro­ßen Scha­den an­zu­rich­ten und so­gar das Le­ben an­de­rer in Ge­fahr zu brin­gen – oder mit Ver­öf­fent­li­chun­gen den Aus­gang von Wah­len zu be­ein­flus­sen. dpa

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