Stei­gen­de Stim­mung

Mit­glieds­be­trie­be der IHK Karls­ru­he ju­beln über gu­te Kon­junk­tur

Brettener Nachrichten - - WIRTSCHAFT - Von un­se­rem Re­dak­ti­ons­mit­glied Ma­rio Belt­schak

Karls­ru­he/Stutt­gart. Äu­ßerst zu­frie­den ist die In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Karls­ru­he mit dem Ge­schäfts­ver­lauf ih­rer Mit­glieds­un­ter­neh­men im ers­ten Jah­res­drit­tel. Der Kon­junk­tur­kli­ma­in­dex, der die Beur­tei­lung der ak­tu­el­len und zu­künf­ti­gen Ge­schäfts­la­ge in ei­nem Wert dar­stellt, liegt ak­tu­ell bei 140 Punk­ten. Ein ähn­lich ho­her Wert wur­de letzt­mals vor zehn Jah­ren er­reicht, teil­te die IHK mit. Das Stim­mungs­hoch der Re­gi­on spie­gelt sich auch auf Lan­des­ebe­ne wi­der: „Die Süd­west­kon­junk­tur ist auch im Früh­som­mer 2017 nicht zu brem­sen“, hieß es von Sei­ten des Ba­den-Würt­tem­ber­gi­schen In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer­tags (BWIHK).

„Ob­wohl die Ri­si­ken auf den Welt­märk­ten zu­ge­nom­men ha­ben, konn­ten die Be­trie­be in Ba­den-Würt­tem­berg die Her­aus­for­de­run­gen wei­ter er­folg­reich meis­tern“, sagt BWIHK-Prä­si­dent Wolf­gang Gren­ke, der zu­gleich Prä­si­dent der IHK Karls­ru­he ist. Letz­te­re weist be­son­ders zuf­rie­de­ne Mit­glieds­un­ter­neh­men aus. 55 Pro­zent der Be­trie­be hät­ten in der jüngs­ten Kon­junk­tur­um­fra­ge ih­re ak­tu­el­le Si­tua­ti­on als gut be­wer­tet. Dies sei­en drei Pro­zent­punk­te mehr als im Vor­jah­res­zeit­raum. Bei nur noch vier Pro­zent lie­ge der An­teil der Un­ter­neh­men, die über schlecht lau­fen­de Ge­schäf­te kla­gen.

Auch der Blick auf die kom­men­den zwölf Mo­na­te fällt op­ti­mis­tisch aus. Wie schon zu Jah­res­be­ginn rech­nen auch in der jet­zi­gen Um­fra­ge 35 Pro­zent der Un­ter­neh­men mit bes­se­ren Ge­schäf­ten, wei­te­re 58 Pro­zent er­war­ten ei­nen gleich­blei­ben­den Ge­schäfts­ver­lauf (plus zwei Pro­zent­punk­te). Von neun auf sie­ben Pro­zent ge­sun­ken ist der An­teil der Be­trie­be, die Rück­schlä­ge be­fürch­ten, teil­te die IHK Karls­ru­he mit. Die größ­te Sor­ge der Fir­men sei wei­ter der Fach­kräf­te­man­gel, ge­folgt von ei­ner mög­li­cher­wei­se nach­las­sen­den In­lands­nach­fra­ge und der Ent­wick­lung der Ar­beits­kos­ten.

Lan­des­weit stu­fen 96 Pro­zent der Un­ter­neh­men – ins­ge­samt wur­den et­wa 4 000 be­fragt – ih­re La­ge mit gut oder be­frie­di­gend ein. Mehr als ein Drit­tel er­war­te künf­tig so­gar noch bes­se­re Ge­schäf­te. Da­von pro­fi­tiert laut BWIHK auch der Ar­beits­markt. Denn mehr als ein Vier­tel der be­frag­ten Be­trie­be wol­le we­gen der gu­ten Kon­junk­tur zu­sätz­li­ches Per­so­nal ein­stel­len. Nur elf Pro­zent müss­ten hin­ge­gen Stel­len ab­bau­en. Zu­dem steigt die In­ves­ti­ti­ons­freu­de: Nach der­zei­ti­gem Pla­nungs­stand wol­len 40 Pro­zent der Be­trie­be ihr In­ves­ti­ti­ons­bud­get auf­sto­cken, heißt es von der IHK Karls­ru­he.

Auch lan­des­weit herrscht Op­ti­mis­mus

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