2 000 Strei­ken­de

Brettener Nachrichten - - WIRTSCHAFT -

Stutt­gart (lsw). Im Ta­rif­kon­flikt in der Ver­si­che­rungs­bran­che hat die Ge­werk­schaft Ver­di die Gan­gart ver­schärft. An ei­nem ganz­tä­ti­gen Warn­streik im Süd­wes­ten be­tei­lig­ten sich rund 2 000 Be­schäf­tig­te, wie Lan­des­chef Mar­tin Gross ges­tern in Stutt­gart mit­teil­te. „Wer wie die Ar­beit­ge­ber ei­nen Zu­kunfts­ta­rif­ver­trag für den di­gi­ta­len Um­bruch ver­wei­gert und die di­gi­ta­len Ve­rän­de­run­gen mit der Ein­füh­rung der elek­tri­schen Schreib­ma­schi­ne gleich­setzt, hat die Zei­chen der Zeit nicht er­kannt“, sag­te er bei ei­ner Kund­ge­bung.

In der Lan­des­haupt­stadt wa­ren un­ter an­de­rem Mit­ar­bei­ter der Al­li­anz und des Fi­nanz­kon­zerns Wüs­ten­rot & Würt­tem­ber­gi­sche zum Pro­test auf­ge­ru­fen. In Mannheim gab es ei­ne Kund­ge­bung von Mit­ar­bei­tern der Un­ter­neh­men Er­go und Axa. Ver­di for­der­te von den Ar­beit­ge­bern ein ver­bes­ser­tes An­ge­bot für die bun­des­weit rund 170 000 Be­schäf­tig­ten. Die Ar­beit­ge­ber spra­chen von nicht er­füll­ba­ren For­de­run­gen. Ihr Ver­band bot nach ei­ge­nen An­ga­ben 1,8 Pro­zent mehr Geld für die Be­schäf­tig­ten vom 1. No­vem­ber 2017 an und wei­te­re 1,5 Pro­zent mehr ab 1. Fe­bru­ar 2019.

Der Ta­rif­ver­trag soll­te ei­ne Lauf­zeit vom 1. April 2017 bis 31. März 2020 ha­ben. Ver­di war mit der For­de­rung nach 4,5 Pro­zent mehr Geld für die Be­schäf­tig­ten und Re­geln für fle­xi­ble Ar­beits­zei­ten und mo­bi­les Ar­bei­ten in die Ver­hand­lun­gen ge­gan­gen.

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