Or­gel­wer­ke von Mer­kel, Schulz und Co

Wies­ba­de­ner Kan­tor Kiel­block bie­tet un­ge­wöhn­li­ches Kon­zert zur Bun­des­tags­wahl

Brettener Nachrichten - - KULTUR -

Mit ei­nem un­ge­wöhn­li­chen Or­gel­kon­zert bringt ein Wies­ba­de­ner Kan­tor die Bun­des­tags­wahl in die Kir­che. Ei­ne Wo­che vor der Ab­stim­mung sol­len Wer­ke un­ter an­de­rem von Mer­kel, Lind­ner und Schulz er­klin­gen. „Ich ha­be ge­zielt nach Kom­po­nis­ten ge­sucht, die Na­mens­vet­tern von Po­li­ti­kern sind“, sagt der Or­ga­nist der Ring­kir­che, Hans Kiel­block.

Zu den Künst­lern zäh­len der säch­si­sche Kom­po­nist und Or­ga­nist Gus­tav Adolf Mer­kel (1827 bis 1885), der Wie­ner Ka­pell­meis­ter und Kom­po­nist Wolf­gang Lind­ner (ge­bo­ren 1956) und Her­mann Schulz (ge­stor­ben 1967). Zu­vor be­rich­te­te der „Wies­ba­de­ner Ku­ri­er“über das Kon­zert „Wahl­pro­gramm“, das für die­sen Sonn­tag ge­plant ist. Nach den Wor­ten von Kiel­block sind mit ih­rem Spit­zen­per­so­nal al­le sechs Par­tei­en ver­tre­ten, die ei­ne rea­lis­ti­sche Chan­ce für den Ein­zug in den Bun­des­tag ha­ben.

War­um sind es den­noch sie­ben Stü­cke ge­wor­den? Da­mit sich die Lin­ken wie­der­fin­den, be­müh­te der Kan­tor zwei Kom­po­nis­ten: Richard Wa­gner (1813 bis 1883) und Jus­tin Hein­rich Knecht (1752 bis 1817). Hin­ter­ein­an­der­ge­stellt er­gibt dies fast den Nach­na­men der Spit­zen­kan­di­da­tin Sah­ra Wa­genk­necht. Für ih­re Mit­be­wer­be­rin von den Grü­nen, Ka­trin Gö­rin­gEckardt, steht der Ton­künst­ler Wil­li­am Eckardt (1884 bis 1939) auf dem Pro­gramm, oh­ne Gö­ring. Frau­ke Pe­try von der AfD wird vom Or­gel­kom­po­nis­ten Wil­lem Pe­tri (1865 bis 1950) re­prä­sen­tiert. Bis auf Mer­kel wür­den die Kom­po­nis­ten eher sel­ten ge­spielt, sagt der Kan­tor der Wies­ba­de­ner Ring­kir­che. dpa

Ser­vice

MER­KEL IM ARM: Der Or­ga­nist der Wies­ba­de­ner Ring­kir­che Hans Kiel­block mit No­ten für sein nächs­tes Kon­zert. Fo­to: dpa

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.