Ar­beits­lo­sen­quo­te sinkt auf 3,4 Pro­zent

Brettener Nachrichten - - POLITIK -

Karls­ru­uhe/Nürn­berg (dpa). Die Ar­beits­lo­sen­quo­te im Süd­wes­ten fiel im Sep­tem­ber auf 3,4 Pro­zent und war da­mit 0,4 Punk­te nied­ri­ger als vor ei­nem Jahr, wie die Bun­des­agen­tur für Ar­beit in Stuttgart mit­teil­te. So tief war der Wert im Mo­nat Sep­tem­ber in der seit 1998 ge­führ­ten Be­hör­den­sta­tis­tik noch nie. Vor­her gab es zwar auch ei­ne Quo­te, sie ist we­gen ei­ner an­de­ren Be­rech­nungs­me­tho­de aber nicht ver­gleich­bar. Im Bun­des­schnitt sieht es eben­falls po- si­tiv aus, aber längst nicht so gut wie im Süd­wes­ten: Die Bun­des­quo­te lag bei 5,5 Pro­zent.

209 729 Men­schen wa­ren im Sep­tem­ber im Süd­wes­ten ar­beits­los ge­mel­det, das wa­ren 16 368 we­ni­ger als im Vor­jah­res­mo­nat. Grund für die gu­te La­ge ist die brum­men­de Kon­junk­tur, der Ar­beits­kräf­te­be­darf der Fir­men ist hoch. Der Chef der Re­gio­nal­be­hör­de, Christian Rauch, wer­te­te als über­aus po­si­tiv, dass sich die La­ge für al­le Ar­beit­neh­mer-Grup­pen ge­bes­sert hat.

Die Zahl der Lang­zeit­ar­beits­lo­sen in Ba­den-Würt­tem­berg fiel im Ver­gleich zum Sep­tem­ber 2016 um knapp zehn Pro­zent auf 61 172, ähn­lich deut­lich war das Mi­nus bei den ar­beits­lo­sen Ju­gend­li­chen (um 9,4 Pro­zent auf 21 726).

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