„Das tut dem KIT gut“

Brettener Nachrichten - - SÜDWESTECHO -

Was emp­fin­den Sie: Freu­de oder eher Er­leich­te­rung? Oder wa­ren Sie sich oh­ne­hin si­cher, dass an den KIT-Pro­jek­ten kei­ner vor­bei kommt?

Han­sel­ka: Wir wa­ren uns über­haupt nicht si­cher. Wir wis­sen, dass die an­de­ren Uni­ver­si­tä­ten auch sehr gut auf­ge­stellt sind. Des­halb: Freu­de – ja. Er­leich­te­rung – un­be­dingt!

Wie wich­tig ist es für das KIT, 2018 im Fi­na­le mit meh­re­ren For­schungs-Clus­tern zu punk­ten – und was zählt da­bei mehr: Geld oder Image?

Han­sel­ka: Un­ser Ziel ist es, mit den Clus­tern zu punk­ten, um in der Wis­sen­schaft vor­an­zu­kom­men. Die Ex­zel­lenz-Clus­ter sind auf lan­ge Zeit an­ge­legt, hoch­span­nend und auch fi­nan­zi­ell üp­pig aus­ge­stat­tet. Wich­tig sind sie für un­se­re Wis­sen­schaft­ler vor al­lem aber auch, um in­ter­na­tio­nal mit ih­rer Leis­tung wahr­ge­nom­men zu wer­den. Sol­che Re­pu­ta­ti­on tut dem KIT gut.

Und wel­che Be­deu­tung hät­te für Ihr Haus ein er­neu­ter Ti­tel­ge­winn als Ex­zel­lenz-Uni ?

Han­sel­ka: Es wä­re völ­lig ver­mes­sen, da ei­nen Er­war­tungs­druck auf­zu­bau­en. Denn in die­ser zwei­ten För­der­li­nie zäh­len nicht nur wis­sen­schaft­li­che Kri­te­ri­en, son­dern auch po­li­ti­sche, und am En­de ge­hört so­gar ein Quant­chen Glück da­zu. Auf je­den Fall stel­len wir uns aber dem Wett­be­werb. ew

KIT-Prä­si­dent Hol­ger Han­sel­ka äu­ßert sich da­zu, wel­che Be­deu­tung der neue Ex­zel­lenz­Wett­be­werb für sein Haus – das frü­her ein­mal Eli­te-Uni­ver­si­tät war – nun hat.

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