Fri­scher Wind

„Cy­ber­lab“soll Start-Up-Fir­men un­ter­stüt­zen

Brettener Nachrichten - - WIRTSCHAFT - Von un­se­rem Mit­ar­bei­ter Ekart Kin­kel

Karls­ru­he. Sechs Jah­re lang hat die Fo­to­de­si­gne­rin Cat­ha­ri­na Ho­e­pfner den Um­bau des al­ten Ho­e­pfner-Malz­werks in ein mo­der­nes Bü­ro­ge­bäu­de mit ih­rer Ka­me­ra bild­lich fest­ge­hal­ten. Jetzt schmü­cken die Fo­tos der dar­aus ent­stan­de­nen Aus­stel­lung „Fri­scher Wind in al­ten Mau­ern“die Mau­ern des neu­en Grün­der­la­bors des Karls­ru­her IT-Netz­wer­kes Cy­ber­fo­rum in der Ho­e­pfner­burg. Pünkt­lich zum 20-jäh­ri­gen Ju­bi­lä­um wur­de näm­lich das neue Cy­ber­lab für die fach­li­che Be­ra­tung und Be­glei­tung von Start-UpFir­men aus der IT-Bran­che of­fi­zi­ell er­öff­net. In den kom­men­den Mo­na­ten sol­len dann in den Bü­ro­räu­men meh­re­re Dut­zend Jung­un­ter­neh­mer für den sprich­wört­li­chen fri­schen Wind sor­gen.

„Die Grün­der sind das Le­bens­eli­xier un­se­rer ge­sam­ten Bran­che“, be­ton­te der Fo­rums-Vor­sit­zen­de Mat­thi­as Horn­ber­ger zum Auf­takt der Ju­bi­lä­ums­fei­er. Am 4. Ju­li 1997 wur­de das Cy­ber­fo­rum auf Initia­ti­ve des da­ma­li­gen Braue­rei­chefs Fried­rich Ge­org Ho­e­pfner als Zweck­ge­sell­schaft von zehn Part­nern aus Wirt­schaft, For­schung und Ver­wal­tung zur Un­ter­stüt­zung von Jung­un­ter­neh­mern bei der Exis­tenz­grün­dung aus der Tau­fe ge­ho­ben. Und dem ei­gent­li­chen Grün­dungs­zweck ist das IT-Netz­werk bis heu­te treu ge­blie­ben. Die sei­ner­zeit vom da­ma­li­gen Karls­ru­her Ober­bür­ger­meis­ter Ger­hard Sei­ler aus­ge­lob­te Ziel­vor­ga­be von 100 Un­ter­neh­mungs­grün­dun­gen wur­de mitt­ler­wei­le al­ler­dings um ein Viel­fa­ches über­trof­fen und in den ver­gan­ge­nen zwei Jahr­zehn­ten hat das Cy­ber­fo­rum rund 2 800 Neu­grün­dun­gen be­glei­tet. „Et­wa die Hälf­te da­von hat sich auch am Markt be­haup­tet“, schätzt Horn­ber­ger, und auch des­halb ist das Cy­ber­fo­rum zum größ­ten deut­schen IT-Netz­werk mit ak­tu­ell über 1 200 Mit­glie­dern und 45 haupt­amt­li­chen Mit­glie­dern an­ge­wach­sen. „Die ITBran­che ist ein or­ga­ni­sches Sys­tem“, so Horn­ber­ger, „und wo be­reits vie­le Grün­der am Werk sind, wer­den auch künf­tig vie­le Un­ter­neh­men ge­grün­det“.

„Grün­der sind un­ser Le­bens­eli­xier“

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