De­al fast per­fekt

Luft­han­sa un­ter­schreibt Kauf­ver­trag für Air Berlin

Bruchsaler Rundschau - - ERSTE SEITE -

Berlin/Rhein­müns­ter (dpa/iob). Die Luft­han­sa zahlt für die Über­nah­me gro­ßer Tei­le der in­sol­ven­ten Air Berlin vor­aus­sicht­lich et­wa 210 Mil­lio­nen Eu­ro. Das teil­te Air Berlin nun mit. Der Preis kön­ne aber noch an­ge­passt wer­den, wenn der Kauf­ver­trag voll­zo­gen wird. Die Luft­han­sa über­nimmt dem­nach die Toch­ter­ge­sell­schaf­ten Ni­ki und Luft­fahrt­ge­sell­schaft Wal­ter, über die unter an­de­rem die Ber­linVer­bin­dun­gen vom Ba­den-Air­port in Rhein­müns­ter-Söl­lin­gen ab­ge­wi­ckelt wer­den, mit zu­sam­men 1 300 Be­schäf­tig­ten so­wie 20 wei­te­re Flug­zeu­ge der Air Berlin.

Mit dem Luft­han­sa-Ge­schäft soll­te Air Berlin in der La­ge sein, den Bun­des­kre­dit von 150 Mil­lio­nen Eu­ro zu­rück­zu­zah­len, der die Air­line seit dem In­sol­venz­an­trag vor zwei Mo­na­ten in der Luft hält. Die Gläu­bi­ger ha­ben noch nicht über den Ver­kauf ent­schie­den, zu­dem wird die eu­ro­päi­sche Wett­be­werbs­be­hör­de in Brüs­sel das Ge­schäft prü­fen. Ent­spre­chend gibt es auch noch kei­ne kon­kre­ten Plä­ne für die Zeit nach dem 28. Ok­to­ber. Bis da­hin ist der Flug­be­trieb von Air Berlin noch ge­si­chert. Fest steht, dass die Luft­han­sa-Toch­ter Eu­ro­wings die in­ner­deut­schen Flü­ge von Air Berlin über­neh­men soll. Das be­deu­tet wahr­schein­lich auch, dass die gut fre­quen­tier­te Ber­linVer­bin­dung vom Ba­den-Air­port aus künf­tig von Eu­ro­wings ge­flo­gen wird. Ak­tu­ell sind über den 28. Ok­to­ber hin­aus je­doch noch kei­ne Flü­ge buch­bar. End­gül­ti­ge Ent­schei­dun­gen dürf­ten erst nach dem end­gül­tig voll­zo­ge­nen Ver­kauf fal­len.

Mit der bri­ti­schen Flug­ge­sell­schaft Ea­sy­jet hat sich Air Berlin bis­her noch nicht über die Über­nah­me an­de­rer Un­ter­neh­mens­tei­le ge­ei­nigt. Es wird je­doch wei­ter ver­han­delt. Luft­han­sa gab in­des be­kannt, auch an ei­nem Teil der ita­lie­ni­schen Flug­li­nie Alita­lia in­ter­es­siert zu sein. Kom­men­tar, Wirt­schaft

Kar­tell­be­hör­den prü­fen Ge­schäft noch

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