Un­ser Geld und die EZB

Buchloer Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zum Kommentar „Der Spa­rer ist der Ver­lie­rer“(Sei­te 1) von Sa­rah Schier­ack am 15. Fe­bru­ar: Wie wahr. Nicht nur, dass der Spa­rer kaum noch Zin­sen er­hält, son­dern auch, dass die Zin­sen, die nicht mal die In­fla­ti­on aus­glei­chen, auch noch ver­steu­ert wer­den müs­sen, al­so die Sub­stanz an­grei­fen. Was die EZB an­geht, die ei­ne In­fla­ti­on von zwei Pro­zent als Ziel aus­ge­ge­ben hat: Na­tür­lich be­steht ei­ne Preis­sta­bi­li­tät bei null und nicht bei zwei Pro­zent. Die sind nur ei­ne To­le­ranz­gren­ze, kei­ne Vor­ga­be der EU-Ver­trä­ge. Da­mit will die EZB nur ei­ne Ver­schleie­rung ih­rer lo­cke­ren Geld­po­li­tik zur Ret­tung der to­tal über­schul­de­ten EU-Län­der ver­su­chen. Jür­gen Bu­cher, Markt­ober­dorf

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