Wird teu­rer

München–Lin­dau soll 2020 fer­tig sein

Buchloer Zeitung - - Bayern - (jub)

München Der Aus­bau der Bahn­stre­cke München-Lin­dau soll kom­men­des Jahr be­gin­nen und bis zum Jahr 2020 ab­ge­schlos­sen sein. Er wird aber mit Ge­samt­kos­ten von rund 440 Mil­lio­nen Eu­ro mehr als dop­pelt so teu­er wie ur­sprüng­lich ge­plant. Das gab Ver­kehrs­mi­nis­ter Joa­chim Herr­mann (CSU) ges­tern im Land­tag be­kannt.

Die Kos­ten­stei­ge­rung er­gibt sich laut Herr­mann vor al­lem aus zu­sätz­li­chen Lärm­schutz­maß­nah­men, die mitt­ler­wei­le mit rund 100 Mil­lio­nen Eu­ro kal­ku­liert wer­den. Das sei viel Geld, aber wich­tig für die brei­te Ak­zep­tanz des Pro­jekts ent­lang der Stre­cke. Der Aus­bau um­fasst die Elek­tri­fi­zie­rung der Stre­cke von Gel­ten­dorf bis Lin­dau so­wie Stre­cken­er­tüch­ti­gun­gen zur Er­hö­hung der Ge­schwin­dig­keit zwi­schen Buch­loe und Her­gatz. Die Fahrt­zeit von München bis zur ös­ter­rei­chi­schen Gren­ze bei Lin­dau soll sich da­durch um gut ei­ne hal­be St­un­de auf ei­ne St­un­de und 50 Mi­nu­ten ver­kür­zen. Von München bis Zü­rich soll die Fahrt künf­tig nur noch drei­ein­halb St­un­den dau­ern.

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