Hitz im Mit­tel­punkt

FCA Ge­gen Le­ver­ku­sen traf der Tor­hü­ter schon

Buchloer Zeitung - - Sport -

Augsburg Im An­for­de­rungs­pro­fil ei­nes Tor­hü­ters ist das Tref­fer-Ver­hin­dern ziem­lich be­deu­tend. Manch ei­ner be­grenzt des Tor­warts Be­tä­ti­gungs­feld gar dar­auf. Da­her gel­ten Aus­flü­ge ei­nes To­re-Ver­hin­de­rers in geg­ne­ri­sche Straf­räu­me all­ge­mein als auf­se­hen­er­re­gend. Erst recht, mün­den sie in ei­nen ei­ge­nen Tor­er­folg. Mar­win Hitz glück­te dies im Fe­bru­ar 2015 in der Nach­spiel­zeit ge­gen Bay­er Le­ver­ku­sen, als er den Ball aus der Dre­hung her­aus vol­ley zum 2:2 ins Netz jag­te. Ziem­lich spek­ta­ku­lär sah das da­mals aus.

Am heu­ti­gen Frei­tag­abend gas­tiert Le­ver­ku­sen er­neut in Augsburg (20.30 Uhr). Soll­te Hitz sich wie­der ge­zwun­gen se­hen, sich in An­grif­fe sei­ner Mann­schaft ein­zu­schal­ten, wür­de dies für den FCA we­nig Gu­tes be­deu­ten. Ge­mein­hin wer­den Tor­hü­ter zum Stür­mer, wenn ih­re Mann­schaft in Be­dräng­nis ge­ra­ten ist. Wenn sie zu­rück­liegt und je­der Spie­ler auf dem Feld als Tor­schüt­ze in Be­tracht kom­men soll. Hitz wird sich al­so zu­nächst auf sei­ne Kern­kom­pe­ten­zen be­schrän­ken. Noch da­zu, weil er ge­gen Mainz zu­letzt ei­ne un­glück­li­che Fi­gur ab­gab und an Ge­gen­tref­fern nicht schuld­los war. Ge­gen Le­ver­ku­sen soll das an­ders lau­fen. Zu Null spie­len – das ge­fällt Tor­hü­tern min­des­tens so gut wie ein ret­ten­der Aus­gleich.(jo­ga)

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