Rhein­tal­bahn frü­her wie­der frei

Ein­sturz aus­ge­bes­sert

Buchloer Zeitung - - Wirtschaft - (dpa)

Ba­den Ba­den Die wo­chen­lan­ge Sper­rung ei­ner wich­ti­gen Nor­dSüd-Bahn­tras­se im Ober­rhein­tal sorgt nicht nur für Un­mut bei Rei­sen­den. Auch Gü­ter­ver­bän­de sind ver­är­gert und spre­chen von rie­si­gen Lö­chern in den Kas­sen, schließ­lich ist die Stre­cke ei­ne eu­ro­päi­sche Trans­port-Haupt­schlag­ader. Nun gibt es ei­ne gu­te Nach­richt. Wie die Bahn mit­teil­te, soll die Ver­bin­dung ab dem 2. Ok­to­ber wie­der be­fahr­bar sein – fünf Tage frü­her als ge­plant. Grund für die seit dem 12. Au­gust gel­ten­de Sper­rung war ein Un­fall an ei­ner Tun­nel­bau­stel­le bei Ras­tatt. Was­ser und Er­de wa­ren ein­ge­drun­gen, die Schie­nen sack­ten ab. Rei­sen­de, Pend­ler und Trans­port­fir­men kla­gen über Be­hin­de­run­gen und Kos­ten in Mil­lio­nen­hö­he.

Die Deut­sche Bahn baut die Rhein­tal­bahn als Teil des eu­ro­päi­schen Hoch­ge­schwin­dig­keits­net­zes aus. Seit letz­tem Jahr wer­den zwei fast 4300 Me­ter lan­ge Tun­nel­röh­ren un­ter der Stadt Ras­tatt ge­bohrt. Am 12. Au­gust hat­te sich ein Be­ton­seg­ment des Tun­nels ver­scho­ben, der fünf Me­ter un­ter den Glei­sen durch­führt. Was­ser und Erd­reich dran­gen ein, die Glei­se senk­ten sich ab. Der Gü­ter­ver­kehr stau­te sich nach der Ha­va­rie zwi­schen Rot­ter­dam und Ge­nua. Die Röh­re un­ter­halb der Stre­cke wur­de zur Sta­bi­li­sie­rung auf 150 Me­tern Län­ge mit 10500 Ku­bik­me­tern Be­ton ge­füllt.

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